Technik im Rennwagen (51): Sacha-Gordine – Filmreif
Zusammenfassung
Den Rennwagen neu erfinden – dieses Motiv zieht sich durch die ganze Geschichte der Rennwagentechnik bis in die Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Einer, der es bereits 1953 versucht hat, war der französische Filmproduzent Sacha Gordine. Zusammen mit einem ehemaligen Porsche-Ingenieur entstand ein beeindruckend fortschrittlicher Rennwagen – der niemals ein einziges Rennen fuhr.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Alles neu
- Chassis
- Fahrwerk
- Motor
- Die Kühlung – ein Alleinstellungsmerkmal
- Antrieb
- Abruptes Unhappy-End
- Achtung: Verwechslungsgefahr!
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Frankreich ist das Mutterland des Automobilrennsports. Das erste grosse Autorennen fand in Frankreich statt. Französische Rennwagen waren bis in die Dreissigerjahre immer wieder sehr erfolgreich. Man denke nur an die jahrelange Dominanz des Bugatti 35. Gegen die politisch geförderten Mercedes-Benz und Auto Union in Deutschland sowie Alfa Romeo in Italien geriet man aber zunehmend ins Hintertreffen. Das Projekt, in Frankreich in den Dreissigerjahren ebenfalls einen Nationalrennwagen zu schaffen, scheiterte kläglich. Nach dem Weltkrieg hielten Gordini und Talbot die blaue Fahne hoch. 1956 nahm Bugatti in seinen letzten Zügen einen gewaltigen Anlauf mit dem revolutionären Typ 251 (u. a. Zentral-Quermotor, De-Dion-Achsen vorne und hinten), scheiterte aber beim Debüt in Reims und verschwand von der Bildfläche.
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