Rudolf Uhlenhaut und der Mercedes-Benz W 125 Rennwagen
Zusammenfassung
Nach dem Debakel mit dem W25 im Jahr 1936 und den gewonnen Erkenntnissen baute Rudolf Uhlenhaut mit dem W 125 für das Jahr 1937 ein Siegfahrzeug, das die Rahmenbedingungen der 750-kg-Formel bestens ausnützte. Dieser Bericht schildert, wie Uhlenhaut zur Rennmannschaft stiess, was sein Beitrag war und wie der berühmte W 125 entstand, illustriert mit vielen historischen und aktuellen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der W 125 als Gesellenstück Uhlenhauts
- Vom SSK zum 750 kg-Formel Grand Prix Wagen
- Neue Konstruktion für die neue Formel nötig
- Dominanz der Silberpfeile
- Der Grosse Preis von Deutschland 1936 geht an Auto Union
- Großer Preis von Deutschland 1936 und die Folgen
- Uhlenhaut taucht auf
- Zwei unterschiedliche Fahrertypen
- Paradigmenwechsel in der Rennwagenentwicklung
- Geburtsstunde des W 125
- Der W125 als integriertes System und Siegfahrzeug
Geschätzte Lesedauer: 15min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Das Schicksal angestellter Ingenieure und Konstrukteure ist, dass sie hinter dem großen Namen Ihres Unternehmens zurückstehen, manchmal gar nicht öffentlich bekannt werden, zumeist aber schnell vergessen werden. Oder erinnert sich heute noch jemand an Walter Bruch, den Erfinder des PAL-Systems für das Farbfernsehen, an Pierre Fenaille, der 1926 mit dem Tracta-Gelenk die grundlegende Konstruktion des homokinetischen Gelenks patentierte, die die Voraussetzung des ruckfreien Laufs des heute üblichen Frontantriebs ist? Den Namen Ernst Fuhrmann gar, Konstrukteur des Vier-Nockenwellen-Motors im 356 Carrera und in frühen Rennsportwagen bei Porsche, kennen allenfalls historisch Interessierte.
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Bilder zu diesem Artikel

"Außerdem verursacht die hintere Pendelachse beim Mercedes Disharmonie im Gesamtfahrzeug, vor allem auf schlechten Straßen.
In this he was in error. The 1936 W25S had de Dion rear suspension. This is still not realised by many commentators. The de Dion axle was hidden by the enclosed bodywork. The type of de Dion however was changed by Uhlenhaut for 1937 to give more robust bracing to the rear hubs and wheels.




































































































































































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