Technik im Rennwagen (48): McLaren M8F Can-Am – Mehr Evolution als Revolution
Zusammenfassung
Während Chaparral von einer Revolution zur nächsten schritt, setzte McLaren für seine Can-AM-Rennwagen auf dosierte Innovation und eine evolutionäre Entwicklungsstrategie. Der Erfolg gab McLaren Recht: Keiner siegte in jenen Jahren öfter. Der M8F war ein echter Seriensieger. Dieser Beitrag erklärt die Technik des McLaren M8F und zeigt ihn auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Dosierte Innovation
- Chassis und Karosserie: Kontinuierliche Entwicklung
- Inhouse optimierter Motor
- Immer breiter
- Erfolgreich dank überlegenem Fahrverhalten
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Rennwagenbau der Sechziger- und Siebzigerjahre war geprägt von einer Fülle von Innovationen und Experimenten. Manches war auf Anhieb erfolgreich und wurde zum neuen Standard, anderes erwies sich als Sackgasse. Wer mehr wagte, konnte auch mehr gewinnen, sofern genügend Ressourcen da waren, um ein neues Konzept ausreifen zu lassen. Wer an Bewährtem festhielt, konnte noch eine Zeit lang erfolgreich sein, aber riskierte, danach den Anschluss zu verpassen. Der McLaren M8F ist ein Musterbeispiel für eine dritte Strategie: nämlich Bewährtes wohldosiert weiterzuentwickeln und dadurch oft erfolgreicher zu sein als Konkurrenten, die jedes Jahr etwas Revolutionäres, aber Unausgereiftes auf die Räder zu stellen.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel





















































_RM.jpg)






























Kommentare