Fournier-Marcadier Barquette - ein Rennwagen aus dem Baukasten
Zusammenfassung
Er wurde auch "der französische Lotus" genannt - die Ähnlichkeiten der Renner von Colin Chapman waren nicht zu übersehen, als Marcadier-Fournier mit ihrem Kunststoff-Renner grosse Rennerfolge auch gegen die stärkere Konkurrenz einfuhr.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Lotus als Vorbild
- Der erste französische Renn-Sportwagen
- Monoposto für die Formel France
- Das Barzoi-Coupé
- Rennerfolge
- Heute ein seltener Anblick
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Karriere des gebürtigen Lyoner André Marcadier (17.3.1925 - 7.4.2013) begann 1947 mit dem Bau hochwertiger Fahrräder mit Aluminium-Rahmen. Die Herstellung dieser Alu-Rohre war reine Goldschmiedearbeit, da die einzelnen Aluminiumblätter in einem langwierigen Prozess, gerollt werden mussten um in die gewünschte Rohrform zu bekommen. Später folgten dann Alu-Rahmen für Rennmotorräder, die mit unterschiedlicher Mechanik bestückt, erfolgreich zum Einsatz kamen. 1957 fuhr einer dieser Rahmen beim Grand Prix von Italien in Monza auf den zweiten Platz. Zur selben Zeit tauchten die ersten Go-Karts in Europa auf und so begann Marcadier auch mit dem Bau einfacher und leichter Kart-Chassis, die dann auch schnell zu seiner Hauptbeschäftigung wurden. 1961 holte das Lyoner-Kart-Team (Werd, Dumont und Janoray) den Europameister-Titel in der damaligen Langstrecken-Meisterschaft.
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