Der legendäre Lotus 18 – Grand-Prix-Sieger und Scheunenfund
Zusammenfassung
Mit dem Lotus 18 revolutionierte Colin Chapman die Formel 1, aber auch die kleineren Monoposto-Klassen. Der Mittelmotor-Rennwagen wurde parallel mit verschiedenen Motoren in den verschiedenen Formel-Meisterschaften eingesetzt und bescherte Lotus den zweiten Platz in der Konstrukteurswertung im Premierenjahr. Rund 125 Exemplare wurden gebaut. Dieser Bericht portraitiert eine noch unrestaurierte Formel-Junior-Version des Lotus 18 mit DKW-Zweitaktmotor, mit welcher einst Peter Monteverdi Rennen fuhr.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Überschaubare, aber effiziente Technik
- Debüt in Argentinien
- Mit nagelneuem Fahrzeug zum Sieg
- In der Scheune gefunden - tatsächlich
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
1960 baute Lotus den ersten Mittelmotor-Rennwagen und stellte damit gleichzeitig einen Meilenstein in der Motorsportgeschichte auf die Räder. Dieser Monoposto wurde in der Formel 1 und der Formel 2 mit Vier- und später mit Acht-Zylinder Motoren von Climax eingesetzt. Aber dasselbe Auto wurde auch als Formel Junior angeboten, mit ab Werk montiertem Ford 105E Motor mit 88PS bei 7500 U/min. Einige benutzten jedoch einen BMC-Motor und der deutsche Gerhard Mitter gar einen Zweitaktmotor von DKW. Aus heutiger Sicht wäre es undenkbar, mit nur einem Chassis in sämtlichen Formel-Klassen anzutreten. Das Basisfahrzeug wurde zudem von vielen Privatbesitzern umfangreich verändert. So hatte das Auto des Rob Walker Teams eine komplett andere Kraftübertragung als die Werkswagen. Und es gab den 18er sogar mit Vanwall-, Borgward- und Maserati-Technik.
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Bilder zu diesem Artikel

Hier sehen Sie Gerhard Mitters DKW - Lotus 18 am Gaisbergrennen in Salzburg 1960:
http://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/objekt/mediaid/329279/search/a2-465?returnurl=%2fmotorsport-in-oesterreich%2fperson%2farticleid%2f1775
http://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/objekt/mediaid/329464/search/a2-465?returnurl=%2fmotorsport-in-oesterreich%2fperson%2farticleid%2f1775
Hier in Wien - Aspern 1961:
http://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/objekt/mediaid/330636/search/a2-465?returnurl=%2fmotorsport-in-oesterreich%2fperson%2farticleid%2f1775
Hier noch off Topics ein Foto, das vor allem für die Schweizer Kenner klassischer Automobile interessant sein dürfte: Es handelt sich wohl um einen Porsche Abarth mit Königswellen-Motor, der da beim Flugplatzrennen in Innsbruck 1962 onduliert wurde. Das Zulassungskennzeichen: ZH 11120:
http://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/objekt/article_entity_id/12_1962/order/0/mediaid/234088?returnurl=http://www.technischesmuseum.at/motorsport-in-oesterreich/veranstaltung/articleid/2507

















































































































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