Bocar XP-5 - der amerikanische Cobra-Vorläufer aus der Hinterhof-Garage
Zusammenfassung
Zwischen 1958 und 1962 baute der ausgebildete Luftfahrt-Ingenieur Bob Carnes 30 bis 40 Sportwagen in Lakewood (Colorado), die sich auf der Rennstrecke einige Lorbeeren holten und als Vorläufer der Cobra gelten dürfen, kombinierten sie doch amerikanische Antriebstechnologien mit einem europäisch beeinflussten Fahrwerk. Durchwegs mit Kunststoffkarosserien ausgerüstet, erinnern die sportlichten Fahrzeuge für Rennstrecke und Strasse aber vor allem an die Autos von Devin und Kellison, die ähnliche Konzeptionen aufwiesen. Dieser Bericht portraitiert den erfolgreichsten Sportwagen Carnes, nämlich den XP-5, und zeigt ihn auf aktuellen und historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Nur gut drei Jahre
- Der XP-5
- Für den Rennfahrer
- Der Meister Bräuser III
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn man “Bocar” hört, denkt das Gehirn “Beau Car” und stellt sich sein schönes Auto vor. Doch Schönheit war für Bob Carnes, der den Sportwagen mit Buchstaben seines Namens die Markenbezeichnung gab, weit weniger wichtig, als Effizienz und sportliche Konkurrenzfähigkeit. Von 1958 bis 1962 baute der ausgebildete Luftfahrt-Ingenieur Carnes rund 30 bis 40 Autos, angefangen mit dem X-1, den er in seiner eigenen Garage in Lakewood (Colorado, US) aus Jaguar-, Lincoln und Chevrolet-Teilen zusammenbaute. Der Motor war ein 4,6-Liter-Chevy-V8. Die Karosserie bestand wie bei Devin oder Kellison aus Kunststoff. Carnes begann nicht ohne eigene Erfahrungen, denn bereits zuvor hatte er Sportwagen optimiert, um sie schneller zu machen. Zudem war er ein begeisterter Rennfahrer und sass am Steuer von einem Glöckler Porsche Spyder und eines Jaguar XK 120.
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