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Rückspiegel Oktober 1978 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren

Erstellt am 12. September 2018
, Leselänge 9min
Text:
Rainer Braun
Fotos:
Förster 
3
Remmel 
2
Nicot 
1
Archiv Renault 
1
Kräling 
1

Kaum ist eine Schreckensnachricht verdaut, folgt die nächste Hiobsbotschaft. Hatte uns alle schon der Unfalltod von Ronnie Peterson in Monza schwer getroffen, so war der Krebstod von Gunnar Nilsson nicht weniger schockierend. Damit hatte Schweden innerhalb weniger Wochen seine beiden besten Rennfahrer verloren. Schon seit Gunnars letztem öffentlichen Auftritt im Sommer in Brands Hatch musste jedem klar sein, wie schlimm es wirklich um ihn stand.

Dabei war er lange Zeit selbst felsenfest davon überzeugt, 1979 wieder im Rennauto zu sitzen. Aber sein Besuch beim britischen Grand Prix wurde zum ergreifenden Abschied von seinen Kollegen und Freunden. Sein Anblick war schockierend, aus dem einstigen Kraftpaket war ein abgemagerter Mann geworden, der auch noch seine stolze Haarpracht verloren hatte. Vielen standen Tränen in den Augen, als sie Gunnar so sahen - mir ging es da nicht anders. Zumal ich Gunnar noch in der Formel Super V-EM 1973 als so fröhlichen, fairen und schnellen Sportsmann erlebt habe. Im gelben Lola gehörte er zu den Wildesten Fightern. Vor, nach und zwischen den Rennen immer zu derben Scherzen aufgelegt, nie übellaunig – kurzum eine Seele von Mensch. Was hatte er sich gefreut, als ihm in Zolder 1977 sein erster und einziger GP-Sieg im Lotus gelang. Ich weiß noch genau, wie er im selben Jahr Anfang Dezember bei der Motor Show in Essen freudestrahlend auf mich zukam: „Siehste Kumpel, ich hab’s dir schon in unserem Formel Super V-Jahr gesagt, dass mein Ziel ein Sieg in der Formel 1 ist.“ Er sprach übrigens hervorragend deutsch, englisch sowieso, überhaupt habe ich ihn als sehr gebildeten Menschen in Erinnerung. Ein Jammer, dass er so früh gehen musste – exakt vier Wochen vor seinem 30. Geburtstag.

Den Kampf gegen den Krebs verloren - Gunnar Nilsson
Copyright / Fotograf: Remmel

Zu etwas Erfreulicherem – am 1. Oktober gab es beim „Bilstein Super Sprint“ auf der 2,1 km Betonschleife des Nürburgrings das große Finale im Titelkampf der Rennsport-Meisterschaft. Gleich zwei Teams hatten Grund zum Feiern. Harald Ertl im BMW 320 Turbo machte mit Platz zwei für sein Schnitzer-Team alles klar, und Hans Heyer driftete im neuen Ford Capri Turbo für Zakspeed zum historischen ersten Sieg. Da wie dort also großer Jubel, wenngleich die Freude bei der BMW-Mannschaft gedämpfter ausfiel, weil Firmen-Patron Josef Schnitzer zwei Monate zuvor einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen war.

Aber dann gab es bei der Siegerehrung eine Szene, mit der weder ich noch meine Kollegen gerechnet hätten. Da überreichte Bilstein-Sportchef Hugo Emde noch auf dem Podium Harald Ertl einen seiner berühmten Bilstein-Bären. Das wäre an sich nichts Besonderes, wenn es da nicht eine durchaus heikle Vorgeschichte gäbe. Ertl, jahrelang Bilstein-Zögling und somit treuer Stoßdämpfer-Kunde, hatte sich zu einem Wechsel ins neue „Sachs Sporting Team“ und damit zur ärgsten Bilstein-Konkurrenz entschieden. Emde war zunächst außer sich vor Wut – wie übrigens immer, wenn ihm einer seiner wichtigen Fahrer untreu wurde. Denn für den „Heiligen Hugo“ schien zeitlebens zu gelten: Einmal Bilstein, immer Bilstein. Jedenfalls empfand ich die „Bären-Nummer“ auf dem Podium als eine faire Verneigung vor dem Gegner und für einen Mann wie Hugo Emde als höchst bemerkenswert.

Große Geste - Hugo Emde übrreicht Sachs-Pilot Ert den Bilstein-Bär
Copyright / Fotograf: Förster

Gerade hatte Harald Ertl seinen Vorgänger Rolf Stommelen als amtierenden Champion entthront, da erklärte dieser seinen endgültigen Rückzug aus der Formel 1 und stellte zugleich seine Rückkehr in die große Porsche-Division der DRM für 1979 in Aussicht. Rolfs Formel 1-Zeit dauerte neun Jahre, Premiere 1970 im Brabham, Abschiedstour 1978 im Arrows. Dazwischen lagen Engagements bei insgesamt sechs Formel 1-Rennställen, angefangen bei Brabham über Surtees, Eifelland, wieder Brabham, Lola, nochmals Brabham, Hesketh bis hin zu Arrows. Ausgerechnet Stommelens erstes Jahr 1970 mit Brabham war auch das erfolgreichste, den größten Flop gab es 1972 mit dem völlig missratenen Eifelland-Formel 1-Projekt.

Den schlimmsten Moment seiner Karriere erlebte er beim Spanien-GP 1975 in Barcelona. Weil der Heckflügel seines Lola brach, flog er über die schlecht fixierten Leitschienen in die Zuschauer. Die furchtbare Bilanz: Mehrere Tote, zahlreiche teils Schwerverletzte. Rolf überlebte den Unfall zwar mit viel Glück, musste aber monatelang komplizierte Brüche auskurieren. Nach seiner Genesung absolvierte er noch ein paar mehr oder weniger glücklose F1-Starts, vorrangig aber blieb die Jagd nach dem DRM-Titel im Team von Loos/GELO im Porsche 935. Die Krönung als DRM-Champion erfolgte 1977 fast auf den Tag genau am gleichen Platz und auf demselben Podium wie jetzt bei Harald Ertl, nachdem Rolf seinem Kontrahenten Wollek in einem hochdramatischen Finale den Titel entrissen hatte. Auch das letzte F1-Jahr bei Arrows blieb eine einzige Enttäuschung. Nun also erneut DRM, vielleicht wieder bei Loos, oder bei Kremer, oder bei Joest – eines dieser drei Teams wird’s wohl werden.

F1-Tiefpunkt für Stommelen - der Eifelland-Flop 1972
Copyright / Fotograf: Förster

Bis zum letzten Rückspiegel aus der Saison 1978 als November/Dezember-Zusammenfassung
Herzlichst

 

Formel 1: Gunnar Nilsson verliert den Krebs-Kampf

Nur fünf Wochen nach dem tragischen Tod von Ronnie Peterson in Monza trauert die Formel 1 erneut: Gunnar Nilsson hat den Kampf gegen seine Krebserkrankung verloren. Er stirbt am 20. Oktober, genau vier Wochen vor seinem 30. Geburtstag. Damit verliert Schweden nach Ronnie Peterson innerhalb weniger Wochen seinen zweiten Top-Piloten in der Formel 1. Nilsson startete seine internationale Karriere in der Formel Super V mit Lola, eroberte danach schnell die britische Formel 3 und landete anschließend direkt im Formel 1-Cockpit bei Lotus. Insgesamt bestritt er 31 GP-Rennen, gewann seinen ersten und einzigen WM-Lauf 1977 in Zolder, stand in seinen ersten beiden Jahren bei Lotus viermal auf dem Podium und sammelte 31 WM-Punkte. Seinen letzten GP fuhr Nilsson in 1977 in Japan, danach entdeckten die Ärzte über den Winter die Krebserkrankung und begannen mit der Behandlung.

Der stets fröhliche und unkomplizierte Schwede hatte sich zuletzt im Juli beim englischen GP in Brands Hatch in der Öffentlichkeit gezeigt. Schon hier war die Formel 1-Szene tief schockiert über seinen offensichtlich hoffnungslosen Zustand. Seinen engsten Formel 1-Freunden hat er bei dieser Visite offenbart: „Ich bin dabei, den Kampf zu verlieren. Dies wird wohl mein letzter Besuch an einer Rennstrecke sein.“

F1-WM: Reutemann und Villeneuve in Übersee vorn

Mit dem USA-GP Ost in Watkins Glen und dem erstmals auf der „Isle Notre Dame“ bei Montreal ausgetragenen Kanada-GP erlebt die Formel 1-WM ihre beiden Finalrennen. Während der bereits als Weltmeister fest-stehende Lotus-Pilot Mario Andretti bei seinem Heimrennen glücklos bleibt und nach kurzer Führung mit Bremsdefekt erst zurück- und dann ganz ausfällt, sichert sich Carlos Reutemann (Ferrari) einen ungefährdeten Sieg. Was Andretti eine Woche zuvor nicht schafft, gelingt Gilles Villeneuve bei dessen Heim-GP in Montreal: Er gewinnt seinen ersten WM-Lauf und wird vom eigenen Publikum stürmisch gefeiert. WM-Endstand: Andretti (Lotus-Ford) 64 Punkte, Peterson ✞ (Lotus-Ford) 51, Reutemann (Ferrari) 48.

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DRM Finale: Capri-Sieg und BMW-Titelgewinn

Trotz des viel umjubelten ersten Sieges des Zakspeed-Turbo-Capri mit Hans Heyer ist Harald Ertl (BMW 320 Turbo) der große Gewinner des Finalwochenendes am Nürburgring. Auf der 2,2 km langen Betonschleife sichert sich der Schnitzer-Pilot mit Platz zwei beim „Bilstein Super Sprint“ endgültig das Championat. „Diesen Titel widme ich meinem verstorbenen Teamchef Josef Schnitzer“, sagt Ertl auf dem Podium ins Mikrofon, „er hat diesen wunderbaren Motor gebaut, aber den Triumph leider nicht mehr erleben dürfen.“

Große Freude und Enttäuschung zugleich bei Jungtalent Hans-Georg Bürger, der am Ende einer überzeugenden Formel 3-Saison beim Super-Sprint erstmals mit einem BMW 320-Sauger des GS-Teams in der DRM starten darf. Nachdem er, begünstigt durch zahlreiche Ausfälle, schon bis auf Platz drei vorgefahren war, fällt der DRM-Neuling wenige Runden vor Ende des Rennens einem Irrtum der Rennleitung zum Opfer. Wegen vermeintlichem Ölverlust wird er mit der schwarzen Flagge aus dem Wettbewerb genommen und so um einen Podiumsplatz geprellt. Bürgers Teamchef Gerhard Schneider betrachtet die Herausnahme als „reine Willkür und absolut ungerechtfertigt, weil das Auto tatsächlich kein Öl verloren hat, sondern die dünne blaue Wolke aus dem Getriebe kam“.

Das große DRM-Finale am Ring - Ertl und Heyer in Reihe 1
Copyright / Fotograf: Förster

Formel 3: Titelgewinne für Lammers und Piquet

Jan Lammers (NL, Ralt-Toyota) gewinnt punktgleich mit dem Schweden Anders Olofsson (Ralt-Toyota) in Vallelunga die hart umkämpfte Formel 3-EM. Beide Titelaspiranten bleiben im Finalrennen ohne punktelos - Lammers wird schon nach wenigen Runden in einen Unfall verwickelt und Olofsson verpasst wegen eines Motorschadens in der letzten Runde einen sicheren Punktrang. Da beide auch je vier Siege auf ihrem Konto haben, werden die zweiten Plätze zur Entscheidung herangezogen. Hier behält Lammers das glücklichere Ende mit 5:3 für sich. In der britischen F3-Meisterschaft setzt sich der Brasilianer Nelson Piquet (Ralt-Toyota) gegen seinen Erzfeind und Landsmann Chico Serra (March-Toyota) klar durch.

Fliegender Holländer - Formel 3-Champion Jan Lammers
Copyright / Fotograf: Nicot
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Porsche: Denkpause und Abwarten

Das Porsche-Werksteam wird im nächsten Jahr weder Werksautos einsetzen noch Fahrerverträge abschließen. Sportchef Manfred Jantke präzisiert: „Wir werden zusammen mit unseren Ingenieuren überlegen, wo und wie wir uns neu positionieren. Unseren vorerst letzten Werkseinsatz haben wir mit dem Martini-935 beim Marken-WM-Finale in Vallelunga gehabt. Eine Rückkehr auf die Rennstrecke wird es frühestens 1980 geben, aber nur, wenn die sportlichen Herausforderung stimmen.“ Gleichzeitig dementiert Jantke energisch, dass man die Zeit lediglich nutzen will, um ein Indy 500- oder gar ein Formel 1-Projekt vorzubereiten.

Formel 1: Rolf Stommelen macht Schluss

Nach neun Jahren zieht sich Rolf Stommelen endgültig aus der Formel 1 zurück. Seinen letzten Start absolvierte er beim GP der USA im Arrows. Insgesamt startete der Kölner bei 53 F1-WM-Läufen, sammelte 14 WM-Punkte und fuhr für sechs verschiedene Rennställe. Seine erste Saison 1970 erlebte er im Brabham, seine letzte 1978 im Arrows. Dazwischen lag auch so manche Enttäuschung wie das Flop-Jahr 1972 mit Eifelland oder der furchtbare Unfall 1975 in Barcelona, den er nur knapp überlebte. Künftig will sich der 35-jährige Kölner wieder dem Produktionswagensport zuwenden und plant eine Rückkehr in die Deutsche Rennsport Meisterschaft (DRM).

Abschied aus der Formel 1 - Rolf Stommelen 1978
Copyright / Fotograf: Kräling

In aller Kürze

Marc Surer (27) ist der Gewinner der „BP Trophy“, die als höchste Auszeichnung in der Schweiz gilt +++ Nachwuchsmann Klaus Niedzwiedz (Ford Capri 3.0 S) bleibt auch beim Finallauf in Zolder ungeschlagen und sichert sich mit 9 Siegen bei 9 Starts den Titelgewinn im Deutschen Rundstrecken-Pokal.

Ford-Junior Klaus Niedzwiedz bleibt im Capri 3.0 S unbezwungen - 9 Starts, 9 Siege
Copyright / Fotograf: Remmel

+++ Wolfgang Schütz (Böblingen) holt nach jahrelanger französischer und italienischer Vorherrschaft erstmals den Renault 5-Europa-Cup nach Deutschland. Mit nur vier Punkten Vorsprung siegt Schütz nach sechs Läufen vor dem Italiener Giancarlo Xella, mit Dr. Rainer Schmid, Jörg Denzel und Bernd Wicks belegen gleich drei weitere deutsche Piloten die Plätze drei bis fünf +++ Im Endklassement des Alfasud-Europa Cups gelingt den Italienern Luigi Calamai, Rinaldo Drovandi und Ottavio Schermi ein eindrucksvoller Dreifach-Erfolg +++ Toyota Deutschland schreibt innerhalb der Rallye-DM 1979 einen preiswerten „Starlet Cup“ für Rallye-Nachwuchs mit einem Gesamtpreisgeld von 50'000 DM aus ●

Starke Deutsche - Schütz zwischen Xella und Denzel auf Titelkurs in Hockenheim
Copyright / Fotograf: Archiv Renault

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