San Giusto 750 – Mehr wagen für eine Revolution der kleinen Wagen
Zusammenfassung
Mittelmotor, Zentralrohrchassis und Einzelradaufhängung vorne wie hinten: das alles fand schon vor 100 Jahren erstmals in einem Automobil zusammen – allerdings nicht in einem Rennwagen, sondern in einem kleinen Auto fürs gemeine Volk. Doch das konnte sich von den technischen Vorzügen des San Giusto 750 nicht begeistern lassen. Dieser kleine Ausflug über eine Nebenstrasse der Automobilgeschichte erinnert an den vergessenen Innovationsträger
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein Hauch von Fuhrmann: Zentralmotor, Luftkühlung, Königswelle
- Eine Ahnung von Lotus: Zentralrohr und Doppelquerlenker rundum
- Aus der Vergangenheit lernen
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wovon träumen Autokonstrukteure? Nach dem Klischee vor allem von Sport- und Rennwagen. Aber es gab auch andere. Die wollten den Klein- und Volkswagen neu erfinden, trotz einem undankbaren Markt und besonderer Schwierigkeiten, denn es ist ein altes Gesetz der Automobilentwicklung: Kleinwagen sind wegen der engeren Rahmenbedingungen (Konstruktion und Kosten) anspruchsvoller zu bauen und bringen weniger Gewinn. Sie rufen so oft eher auch nach ungewöhnlichen Lösungen als grosse, teure Wagen. Und sie bieten Freiräume für Innovationen, weil hier Prestige-Kriterien nicht zählen, die bei grösseren Wagen oft Irrationales fördern wie lange Motorhauben, geschwungene Kotflügel, Trittbretter, imposante Kühler und dergleichen.
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Das Prinzip der Hinterachse erscheint mir nicht ganz schlüssig: Bei einer Eingelenk-Pendelachse müsste ja die Radnabe dieselbe Richtung aufweisen wie die Halbachse und die Querlenker gäben keinen Sinn. Allerdings sehe ich keinen Längsausgleich am Rohr, das die Halbwellen umschliesst. Wer kann meinem Verständnis auf die Sprünge helfen.
mit Halbwellen mit je 2 Kreuzgelenken funktionieren. Die Bilder klären das nicht. Textquellen berichten von einem Rumpler- Patent. Ich konnte es nicht abschliessend klären.
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