Wie das Interieur der BMW Turbo Studie entstand
Zusammenfassung
1972 wurde in München die BMW Turbo Studie präsentiert, mit einem Interieur, das in wenigen Minuten gestaltet worden war. Der Mann, der die Zeichnungen geliefert hat, erinnert sich an dieses ganz besondere Projekt. Dieser Bericht erzählt Episoden aus der Entwicklungsgeschichte des BMW Turbo und zeigt das Interieur auf Skizzen und im fertigen Auto.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Sicherheitsdenken
- Erstes Zusammentreffen mit Paul Bracq
- Turbo-Cockpit im Schnellzugstempo
- Von der Skizze zur Sitzkiste
- Präsentation als Meilenstein
- Unbeabsichtigter Crash-Test
- Neuer Cockpit-Trend
- Kaum Auswirkung der “Turbo”-Linie auf das Seriendesign
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Autor dieses Artikel, Hans A. Muth, war zwischen 1971 und 1979 für BMW als Designchef für das Fahrzeug-Interieur und das Motorrad-Design erfolg- und einflussreich tätig, setzte in beiden Sparten Trends und ist somit ein begeisterter, engagierter Akteur und direkt involvierter Zeitzeuge. Die in den USA durch Ralph Nader ausgelöste “Sicherheit am Fahrzeug”-Debatte übertrug sich auch auf die europäischen Automobil-Hersteller. BMW hatte sich mit seiner Modellpalette, ausgehend mit den Sechzigerjahren, viele neue Freunde in den USA gefunden, was sich mit einem imposanten Anstieg der Zulassungen niederschlug, aber nun auch von den neuen, durch die amerikanischen Zulassungsbehörden initiierten Sicherheitsauflagen betroffen, welche das Exterieur- wie das Interieur Design stark beeinflussten.
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Bilder zu diesem Artikel

- der Hofmeister Knick erscheint mir vom FERRARI 250 GT 2+2 Jahrgang 1960 inspiriert. Kein schlechtes Vorbild!
- in einem Vergleichtest der französischen AUTO JOURNAL zwischen dem ikonischen BMW 323 i und dem längst vergessenen RENAULT 18 Turbo wurde das als militärisch inspirierte BMW Cockpit vom offensichtlich Ressentiments geladenen Journalist kritisiert. Ich war selbst begeisterter 320 E21 Fahrer und fand dieses Konzept praxisgerecht und ästhetisch durchaus passend. Ob Design gut ankommt oder nicht, ist eben auch von eigenen Gefühlen abhängig!





































































































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