Rosengart 1928-1954 - Trotz des Namens keine rosige Zukunft

Erstellt am 15. September 2010
, Leselänge 3min
Text:
Roger Gloor
Fotos:
Archiv 
28
Rosengart LR2 (1929) - kompakt und einfach gebaut
Rosengart Super 5 (1937) - Inmitten von "Artgenossen"...
Rosengart 5CV (1930) - Blick auf den Motor, ausgestellt an einem Autosalon.
Rosengart 5CV (1930) - Der Motor, ausgestellt auf einem Autosalon in den 30er-Jahren.
Rosengart Supertraction (1936) - am Genfer Autosalon
Rosengart Supertraction (1939) - am Autosalon von Paris
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verlorenen Marken ist auch Rosengart. Autos dieses Herstellers sind heute auf unseren Strassen äusserst selten anzutreffen. Kein Wunder, konnte die Marke gerade mal von 1928 bis 1954 überleben. In dieser kurzen Zeit konnten die Franzosen aber einige erfolgreiche Modelle auf den Markt bringen. Basierten die ersten Modelle noch auf Autos von anderen Marken (Austin, Adler-Trumpf...) konnte man alsbald eigene Modelle auf den Markt bringen. Doch auch all diese Erfolge konnten den Untergang der Firma nicht abwenden...

Geschätzte Lesedauer: 3min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Während des Ersten Weltkriegs war Andre Citroen Frankreichs wichtigster Munitionslieferant. Als Lucien R. Rosengart, Inhaber einer mechanischen Werkstatt, die vor dem Aufschlag explodierende Granate erfand, übernahm Citroen deren Produktion samt ihrem Erfinder. Nachdem Rosengart Mitte der 20er-Jahre im Peugeot-Management Einsitz hatte, entschloss er sich, selber Autos herzustellen. Hierzu kaufte er das 1925 stillgelegte Bellanger-Werk in Neu-illy. Dort entstand ab 1928 mit dem Rosengart LR2 eine Lizenzkonstruktion des Austin Seven. Anfang der 30er-Jahre folgten Adler-Trumpf-Lizenzmodelle. 1936 gründete Rosengart die Societe Industrielle de l'Ouest Parisien und lancierte 1937 das attraktive Modell Supertraction, das auf dem Citroen 11CV basierte. Daraus entstand 1947 als Eigenmarke der Super Trahuit ST 8 mit Frontantrieb und Mercury-V8.

 
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Bilder zu diesem Artikel

Rosengart LR2 (1929) - kompakt und einfach gebaut
Rosengart Super 5 (1937) - Inmitten von "Artgenossen"...
Rosengart 5CV (1930) - Blick auf den Motor, ausgestellt an einem Autosalon.
Rosengart 5CV (1930) - Der Motor, ausgestellt auf einem Autosalon in den 30er-Jahren.
Rosengart Supertraction (1936) - am Genfer Autosalon
Rosengart Supertraction (1939) - am Autosalon von Paris
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von de******
16.08.2022 (15:02)
Antworten
In Frankreich erzählt man die Geschichte, dass André Citroën einmal am Pariser Bahnhof mit Rosen empfangen wurde. Darauf hätte er gesagt "Je n'aime pas les roses en gare" (ich mag keine Rosen am Bahnhof). Auf französisch ist die Aussprache von "Rosengard" und "roses en gare" praktisch identisch.
von we******
21.04.2020 (15:22)
Antworten
Ich kann dem Kommentar des 1.Publizisten nur zustimmen, denn das Privatmuseum der Eheleute Bonk ist immer eine Reise wert. Ich habe es damals nur durch Zufall entdeckt, weil es gerade erst eröffnet wurde und ein Papptafel an einer etwas entfernteren Hauptstrasse darauf hinwies. Eine persönliche Führung und die äußerst schmackhafte Wurstplatte von Frau Bonk zusammnegestellt - sie kommt aus der Eifel vom Lande - ist nichts mehr hinzuzufügen. Auch finden dort viele Oldtimertreffen unterschiedlicher Marken statt, da die familiäre Atmosphäre einen immer willkommen heißt. Die Marke Rosengart, die fast nur Insidern bekannt ist, lebt dort wahrlich auf und wenn man bedenkt, dass es ohne Monsieur Rosengart die Marke Peugeot nie gegeben hätte, verdeutlicht die Wichtigkeit dieses Autokonstrukteurs. Viele persönliche Erinnerungsstücke von jenem kamen Herrn Bonk über die Schwester Rosengarts zu, die dort natürlich ausgestellt ist. Liebe Leser, googeln Sie mal dieses Kleinod im Braunkohlerevier um Köln und besuchen Sie die beiden mal, denn auch sie werden dort sicherlich herzlich begrüßt. Anekdote: Vor etlichen Jahren war ein japanische Abordnung beim Kölner Pharnazieunternehmen Madaus zugegen und einer der Geschäftsführer, selbst Oldtimerliebhaber, lud diese Delegation in dieses Museum ein. Der japanische Vorstandsvorsitzende war so davon begeistert, dass er sein Scheckbuch zückte um das Museum kaufen zu wollen und es mit nach Japan zu nehmen. Herr Bonk sollte eine von ihm gewählte Summe auf dem Scheck eintragen, aber er verneinte...! Sodass der Japaner leicht verärgert selber die Summe von 10 Millionen DM!! aufschrieb! Dennoch verneinte Herr Bonk erneut, denn er wollte sein über Jahrzehnte zusammengetragendes Lebenswerk nicht missen. Wortlos, aber mit Anstand verließen die Japaner dann umgehend diesen "heiligen" Ort !! MfG A. Seidel
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