Steife Brise – MGB im (historischen) Test
Zusammenfassung
Im Herbst 1971 nahm sich das AR-Test-Team den MGB vor, mit damals bereits über 250'000 gebauten Exemplaren ein sehr populäres Modell. Die Schlussfolgerungen verraten der Charakter des Fahrzeuges: “Als kompromissloser Zweisitzer appelliert er an junge oder jung gebliebene Fahrer, die wenig Wert legen auf Komfort und hohe Leistung, sondern Spass empfinden, wenn der Wind bläst, der Motor surrt und der Wagen auf schlechter Strasse bretthart mehr oder weniger genau dem Kurs folgt. Obwohl der MGB von heute gegenüber der ersten Ausführung Fortschritte gemacht hat, verkörpert er immer noch die typischen Merkmale der alten englischen Sportwagenschule, die immer weniger Anhänger aufweist. Eigentlich ist es schade, dass wir so «weich» geworden sind, denn gerade solche Fahrzeuge bringen etwas Farbe in das immer uniformere Bild der zwar stets perfekteren aber auch immer weniger individuellen Alltagswagen.”
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Cabriolet mit zwei Sitzen
- Gut ausgerüstet
- Sparsamer Vierzylinder
- Overdrive für zwei Gänge
- Für gute Strassen
- Zusammenfassung
- Stichwortartige Beurteilung des MGB
- Prüfergebnisse und technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ein Hauch aus dem England der wind- und wetterfesten Gentlemen umgibt das Objekt des vorliegenden Berichtes. Schon seit dem Londoner Salon 1962 bildet der MGB noch immer den jüngsten Spross eines langen Stammbaumes der weltbekannten englischen Sportwagenmarke MG. Er wurde fünf Jahre nach seinem Erscheinen von einer Sechszylinderausführung MGC flankiert, die aber schon 1970 aus dem Bauprogramm verschwand. Im gleichen Zeitpunkt erhielt der MGB Änderungen an Karosserie und Interieur. Der Wagen präsentiert sich als Zweisitzer mit Vierzylinder-Frontmotor von 1,8 Liter und 96 SAE-PS, angetriebener hinterer Starrachse sowie Vollsynchron-Vierganggetriebe mit Overdrive. Zwei Karosserieausführungen stehen zur Wahl, nämlich ein Cabriolet sowie ein Coupé mit der Zusatzbezeichnung GT.
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Was wirklich nervt ist der Heizungsregler, der alle paar Jahre leckt und dabei direkt auf die Zündspule tropft. Ersatzteillage und -Preise sind 1A, in qualitativ hochwertiger und zuverlässiger Form gibt es alles auf der Insel.























































































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