Sieht fast aus wie ein Porsche - Goliath GP 700
Zusammenfassung
Rund fünfundzwanzigmal wurde ein rassiger Zweisitzer bei der Berliner Karosseriefirma Rometsch als Coupé angefertigt, den man auf den ersten Blick für einen Porsche halten konnte. Es handelte sich aber um einen Goliath 700, der mit Zweitaktmotor, aber mit zukunftsweisender Benzindirekteinspritzung ausgerüstet war. Ein wirklicher Erfolg wurde das elegante Coupé nicht, dafür war es zu teuer. Vor rund 35 blickte die Automobil und Motorrad Chronik auf die Entwicklung des ungewöhnlichen Coupés zurück. Dieser Artikel gibt den damaligen Text mit historischen und zeitgenössischen Bildern wieder.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Image-Probleme für den Zweitakter
- Coupé zur Image-Steigerung
- Der richtige Karosseriebauer zur richtigen Zeit
- Der Bau des Coupés
- Geringe Überlebensrate
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Windschlüpfige Pontonform, gehobene Ausstattung - mit diesen Attributen stellten 1950 die Bremer Goliath-Werke ihren ersten Nach-kriegs-Pkw der Öffentlichkeit vor. Angetrieben wurde die zweitürige Limousine von einem Zweizylinder-Zweitaktmotor, der 24 PS leistete.Auf den Nebenbändern des traditionsreichen Herstellers liefen zur gleichen Zeit die traditionellen Goliath-Dreirad-Transportwagen vom Band, die zwar reißenden Absatz beim Malermeister und Milchmann, Gemüsehändler und Heizungsmonteur fanden, aber noch lange kein Aushängeschild für eine Firma darstellten, die vor allem „Familienkutschen" der Mittelklasse an den Kunden zu bringen suchte.
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