Riley Two-Point-Six – Magnificent Motoring
Zusammenfassung
Der Riley Two-Point-Six ist der letzte Riley mit Sechszylinder und eine seltene Erscheinung, ein Exemplar wurde aus einem 50-Jahre dauernden Dornröschenschlaf erweckt. Dieser Fahrzeugbericht erzählt die ganze Geschichte und zeigt den Wagen auf aktuellen und historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Als erste zurück
- Modern aber teuer
- Bremsprobleme
- Ultima Ratio
- Überlebt
- Wie in der Luxusklasse
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Was ist es? Ein Lancia, ein Italiener, eine Karosserie von Pininfarina, ein Auto aus den frühen 1950er-Jahren? Alles falsch! Das Herkunftsland ist das Vereinigte Königreich, der Hersteller heisst Riley und die Baujahre lauten 1957 bis 1960. Zugegeben, allzu viele Käufer konnte der Wagen nach seiner Lancierung nicht begeistern, denn der Riley Two-Point-Six krankte an einer Eigenheit, die in der britischen Autoindustrie leider allzu oft grassierte: Sparen am falschen Ort, ein wilder Mix an zugelieferten Teilen verschiedenster Fabriken, Differenzen zwischen einstigen Rivalen, die nun unter demselben Dach vereint waren – und lausige Qualitätskontrollen. 1938 war Riley durch ihre Übernahme von William Morris zur Nuffield-Group gelangt. Mit einher ging eine Reorganisation und Vereinfachung der Modellpalette. Das Prozedere war bereits ähnlich bei MG durchgeführt worden. Beim Hersteller aus Abingdon-on-Thames bedeutete dies nicht nur die Aufgabe aller Motorsportaktivitäten, sondern auch den Verlust eines Teils der eigenen Identität mit der Einstellung der OHC-Motoren zugunsten konventioneller Aggregate mit Stösseln und Kipphebeln. Bei Riley war dies anders – immerhin.
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