Rasante Heckschleuder - “Mini-Miura” Abarth Scorpione
Zusammenfassung
Auf der Basis des Lombardi Grand Prix präsentierte Carlo Abarth den Scorpione, den es in unterschiedlichen Ausführungen zwischen 1968 und 1971 gab. Die Zeitschrift ‘hobby’ nahm sich dieses kleinen Sportwagens an und druckte einen Dialog zwischen Besitzer und Autojournalist ab. In diesem Artikel wird der Originalwortlaut des Berichts von 1970 wiedergegeben, illustriert mit den Bildern von damals, einigen Werksaufnahmen und Originalprospekt und Datenblatt.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Eng und für gelenkige Menschen
- Fast wie ein Rennprototyp
- Nicht ganz so schnell wie erwartet
- Grosse Nähe zum Fiat
- Karosseriebasis von Lombardi
- Liegesitze und Temperaturstabilität
- Fahrspass und Sicherheit
- Sportlicher Antrieb, aber geringe Reichweite
- Zu stark auf den Sport ausgerichtet?
- Vergleich mit seinen Konkurrenten
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Eines schönen Tages kreuzt unser schneller Schweizer Freund Urs Zulauf mit einem feuerroten Vehikel bei uns auf, das vor allem die jungen Damen des Verlages von ihren Stühlen an die Fenster reißt. Im Handumdrehen hatte das Auto seinen Namen weg: Der Mini-Miura aus Appenzell! Der Urs ist Kummer gewohnt, und ehe ich mich zum Auto noch äußern kann, kontert er gleich: „Erst mal fahren und erst danach einen wackeren Eidgenossen auf den Arm nehmen!" Nach Yoga-Art versuche ich meine langen Beine in das Autolein einzufädeln, doch nachdem ich endlich sitze, blockieren die Knie das Lenkrad wie ein Lenkschloß. Es geht nicht, für dieses Auto muß man zierlich gebaut sein, um sich darin richtig bewegen zu können. So wie Urs Zulauf, der seit Monaten den Scorpione mit offensichtlichem Vergnügen fährt. Also kennt er den Abarth aus dem ff, und es ist einmal etwas Neues, ein Auto in einem Frage-und Antwort-Spiel vorzustellen:
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