Opel Rekord C - der goldene Traum unserer Väter
Zusammenfassung
Mit dem Opel Rekord C lancierte die deutsche General-Motors-Tochter 1966 eine neue Generation der bereits erfolgreichen Baureihe in der oberen Mittelklasse. Man verbesserte manches und setzte vor allem auf ein modernes Design, das amerikanische Linien mit europäischen Fahrzeugdimensionen verband. Und ankam. Fast 1,3 Millionen Rekord C wurden in gut einem halben Jahrzehnt gebaut, als Limousine, Coupé oder Kombi, mit zwei, vier oder fünf Türen, mit verschiedenen Motoren und Kraftübertragungen. Eine dieser Rekord-Limousinen mit 1,9-Liter-Motor beschreibt und illustriert dieser Fahrzeugartikel, der mit viel historischem Bildmaterial, Testreferenzen und einem Tonmuster ergänzt ist.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Mit Lenkradschaltung und Frontsitzbank
- Ein richtiges Auto
- Baukastenprinzip
- Dynamik nach Mass
- Unübersichtlich
- Vorwiegend gute Noten
- Bewährt sich auch gegen die modernere Konkurrenz
- Der Zuverlässige?
- Millionenfach verkauft
- Ein Traum in Gold
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
“Der Rekord ist ein guter Reisewagen: bequem, geräumig, grosser Kofferraum, sehr gute Heizung. Der 1500 und der 1700 sind allerdings lahm.” So stand es zuoberst als Zusammenfassung im Testbericht, den Thomas Messner für die ADAC Motorwelt verfasste. Und vielleicht hatte der Schweizer Erstbesitzer, der sich den hier portraitierten goldfarbenen Rekord im Jahr 1971 kaufte, den Kommentar Messners gelesen. Jedenfalls setzte er auf den 1900 und der kam serienmässig mit 90 PS daher. Das war dann schon etwas vor über 40 Jahren. Vieles am Opel Rekord C erinnert an Amerika, nicht zuletzt die breite Frontsitzbank und der Schalthebel am Lenkrad, der mehr Fussraum für die Passagiere garantierte. Gegen Aufpreis konnte man beim Rekord aber auch sportlich die Gänge mit Mittelschaltstock wechseln, “unser” Wagen aber hat Lenkradschaltung. Und die funktioniert ohne Fehl’ und Tadel. Und ohne lange Eingewöhnung.
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Kurios war auch der zweitürige Caravan. Kann man sich heute kaum vorstellen, dass es einen Kombi wahlweise mit zwei oder vier Türen gab.
Mein Grossvater hatte einen Rekord als Fahrschulwagen, der hatte sowohl Lenkrad- wie auch Mittelschaltung. Das heet ihm Opel als Sonderwunsch so eingebaut, damit er seinen Fahrschülern die bevorzugte Schaltungsvariante in einem Auto anbieten konnte.
Als der Motor bei ca 90.000km schlecht lief, teilte der Opel Dienst Döber in Wien Speising mit, dass der Motor bei einem so alten Auto zu tauschen sei. Der öAMTC stellte dann fest, dass eine Zündkerze kaputt war. Autoservice war eben schon in den 1970ern ein Problem.
P. Fleury, 4302 Augst BL






















































































































































































































































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