Isotta Fraschini Monterosa – ein Traum von Luxus der Extraklasse
Zusammenfassung
Mit dem Monterosa hatte der Konstrukteur Fabio Luigi Rapi den Traum, die einstige italienische Marke für Luxuskarossen, Isotta Fraschini, nach dem Zweiten Weltkrieg zu neuem Ruhm zu führen. Doch im zerbombten Europa ein Auto verkaufen zu wollen, welches rund doppelt so teuer wie ein voll ausgestatteter Cadillac war, scheint gleich auf den ersten Blick ein eher schwieriges Unterfangen zu sein. Und so blieb das Projekt dann auch leider kaum mehr als ein Traum, wie dieser umgangreich illustrierte Bericht zusammenfasst.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Inbegriff automobiler Spitzenklasse
- Opfer des Wettrüstens
- Mit allen Konventionalitäten gebrochen
- Von Zagato eingekleidet
- Oberklassen-Limousine im Nachkriegs-Europa
- Ziel USA
- Aus der Traum
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Mai 1933. In Mailand verläßt ein Mann verbittert das Verwaltungsgebäude einer renommierten Automobilfabrik. Mit seinem Weggang wird gleichzeitig ein Schlußstrich unter eine Epoche gezogen - die der großen Marke Isotta Fraschini. Giustino Cattaneo war 1905 in die drei Jahre zuvor von Vincenzo Fraschini und Cesare Isotta gegründete Firma eingetreten und er war es, der in den kommenden dreißig Jahren die Marke Isotta Fraschini zum Inbegriff automobiler Spitzenklasse gedeihen ließ. Die technisch raffinierten Reihenachtzylinder der Reihe Tipo 8 wurden in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren in einem Atemzug mit Rolls-Royce und Hispano-Suiza genannt.
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Bilder zu diesem Artikel

Der berühmte italienische Schriftsteller und Nationalheld im Ersten Weltkrieg, Gabriele D'Annunzio, fuhr einen Isotta Fraschini, der in seinem Memorial "Vittoriale" am rechten Ufer des Gardasees ausgestellt ist. Sehenswert!



































































































































































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