Aller Anfang ist schwer – Ford Taunus XL im (historischen) Test
Zusammenfassung
Äusserlich wusste der neue Ford Taunus auf Anhieb zu gefallen. Aus der Fahrerperspektive vermochte er jedoch nicht vollends zu begeistern – vor allem dann nicht, wenn der Blick von der Windschutzscheibe nach unten wanderte. Während andere kleine Mängel noch als Kinderkrankheiten durchgingen, wurde das Armaturenbrett als klare Fehlkonstruktion wahrgenommen. Dieser historische Testbericht nimmt einen Taunus 1600 XL aus dem ersten Modelljahr unter die Lupe.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Noch nicht letzter Schliff
- Armaturenbrettkritik
- Innenraum zufriedenstellend
- Straßenlage: Durch Härte gut
- mot-Gesamturteil
- Pluspunkte
- Minuspunkte
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Kein Tester ist sich im Urteil über ein neues Modell sofort ganz sicher. Am ehesten geht es bei Weiterentwicklungen bekannter Modelle. Neukonstruktion von Grund auf bringt Fragen, die von den zunächst für Probefahrten bereitgestellten Null- oder Anfangsserienwagen nicht sicher beantwortet werden können. Das Werk muß selbst noch Erfahrungen sammeln, kein Versuchswagen und keine Forschungsarbeit kann das vorwegnehmen. Feinabstimmungen müssen erarbeitet werden, Änderungen werden noch durchgeführt. Tester wie Werk stolpern leicht auch durch die erste stolze Freude über Neues. Fest steht: Schliff und volle Reife bringt nur die Modellpflege in der Serie. Daran kommt kein neues Modell vorbei. Kenner kaufen nicht gern im ersten Produktionshalbjahr, je später desto besser, aber andererseits ist es reizvoll, am Neuen teilzuhaben.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel






































































































































Kommentare