Wildes Springpferd – Ford Escort RS 2000 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Als heimlichen Sportwagen mit außergewöhnlichen Fahrleistungen bezeichnete Ford den neuen, mittels einer Zweiliter-OHC-Maschine aufgerüsteten Escort RS 2000, der den BMW 2002 herausfordern sollte. In Deutschland war er mit 100 PS das zugkräftigste und günstigste Angebot in diesem Segment. Ob er auch unabhängig vom Preis konkurrenzfähig war, eruiert dieser Testbericht von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Escort- und Consul-Motor Kombination
- Ausstattungsmerkmale
- Escort-Fahreigenschaften
- Technische Daten & Messwerte
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als heimlichen Sportwagen mit außergewöhnlichen Fahrleistungen bezeichnet Ford den neuen, vermittels einer 2-Liter-OHC-Maschine aufgerüsteten Escort RS 2000. sport auto untersucht, ob dieses Versprechen eingehalten wird und ob es Ford mit diesem Auto wirklich gelungen ist, den BMW 2002 herauszufordern. Frei nach dem BMW-2002-Rezept, in eine kleine, leichtgewichtige Karosserie das Triebwerk eines größeren Kollegen einzusetzen, verfuhr Ford bei dem Escort RS 2000. War bisher der 72 PS leistende Escort 1300 GT (bzw. Sport) in Deutschland das zugkräftigste Angebot der Modellreihe, so stehen jetzt 100 PS aus 2 Litern Hubraum zur Verfügung. Das Motor-Aggregat ist aus diversen anderen Ford-Modellen wohl bekannt, denn, ursprünglich für den amerikanischen Ford-Kleinwagen Pinto entworfen, verrichtet es mittlerweile sowohl im Ford Consul als auch im Ford Capri (vorläufig nur im Export) seinen Dienst. Die englisch-deutsche Gemeinschaftsproduktion ist eine moderne Motorkonstruktion mit fünffach gelagerter Kurbelwelle, einer obenliegenden, von einem Kunststoffzahnriemen angetriebenen Nockenwelle und Querstromzylinderkopf. Die Leistungsausbeute entspricht in etwa einem BMW-2-l-Motor (mit Einfachvergaser), nämlich 100 PS, die bei 5700 U/min auf Abruf stehen.
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