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Bild (1/1): NSU Ro 80 (1967) - Vorstellung auf der IAA in Frankfurt (© Unternehmensarchiv der Audi AG / Audi Mediacenter, 1967)
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NSU Ro 80 (1967-1969)
Limousine, viertürig, 115 PS, 995 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
NSU TT (1967-1972)
Limousine, zweitürig, 65 PS, 1177 cm3
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    Die Dolchstosslegende um den Wankelmotor

    26. November 2017
    Text:
    Holger Merten
    Fotos:
    Unternehmensarchiv der Audi AG / Audi Mediacenter 
    (18)
    Holger Merten 
    (4)
    Courtesy Autovision 
    (1)
    Bruno von Rotz 
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    Audi Mediacenter 
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    Kurze Zusammenfassung

    NSU gilt als Wankelpionier, der NSU Ro 80 war in den späten Sechzigerjahren der Konkurrenz so weit vorau wie der Citroën DS 19 in den Fünfzigerjahren. Doch es gab Probleme und mit dem Ro 80 starb auch der Wankelmotor in Deutschland. Meint man. Doch so ganz stimmt das nicht. Fast wäre der Motor nämlich in Oberklassen-Audi-Fahrzeugen neu auferstanden. Die (lange) Geschichte, umrankt von Verschwörungstheorien und Legenden, dazu liest sich fast wie ein Krimi und zeigt auf, warum die Vorstände damals richtig entschieden haben, als sie auf den Rotationskolbenmotor verzichteten. Dieser Bericht fasst über 20 Jahre Wankelentwicklung zusammen und zeigt sie auf vielen , noch kaum je gesehen Bildern.

    Die folgenden Kapitel können Sie momentan nicht sehen

    Die Geschichte hinter der Geschichte
    Vor 40 Jahren: KKM 871 ist serienreif
    Vor 50 Jahren: Die Zukunft hiess Wankelmotor
    Schlecht gestartet
    VW und Audi NSU rüsten nach
    1969: Der Glaube noch ungebrochen
    Nochmal von vorn
    Gute Aussichten
    Wankelmotor = Ro 80 = Wankelmotor
    Die Management-Ebene
    Trotz VW-Krise: Ja zum Wankelmotor
    Einfach aussteigen, praktisch unmöglich
    Neue Herausforderungen
    Das Aus für den Ro 80
    Audi NSU wird Audi
    Audi 100 und der Wankelmotor
    Die letzte Chance
    Optimierung trotz Spardruck
    Wankel, das Verlustgeschäft
    Das Aus
    Der Ro Audi
    Ein Audi 300 als Topmodell mit Wankel
    Die Entscheidung
    Wankel versus Diesel
    Es ging nicht mehr ums Prestige
    Die Überraschung
    Fazit
     
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    ···
     
    Quelle:

    Alle Kommentare

     
     
    ta******:
    28.11.2017 (12:29)
    Das ist eine der besten Geschichten zur Automobilhistorie, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Vor allem die Aufarbeitung der wirtschaftlichen Hintergründe finde ich beispielhaft. Zu einer Schlussfolgerung habe ich aber eine andere Meinung: Wenn NSU zwei Jahre früher an Volkswagen gegangen wäre, hätte das dem Wankelmotor nicht unbedingt eine bessere Chance verschafft. Er wäre dann zwar besser aus den Startlöchern gekommen, aber die Kannibalisierungseffekte zu den HKM hätten wahrscheinlich auch früher oder später zu einer Entscheidung gegen den Wankel geführt.
    Überhaupt zeigt auch die jüngere Automobilgeschichte am Beispiel Tesla: Disruptive Technologien (furchtbares Modewort) kommen in der Regel von Newcomern. Das Problem ist bei den etablierten Herstellern immer, dass sie für innovative Technologien mit Kannibalisierungseffekten ihrer herkömmlichen Produkte rechnen müssen. Ich war selbst bei einem Automobilunternehmen, wo ein innovatives Kleinwagenprojekt daran gescheitert ist, dass es ca. 50% seines Volumens von dem Core-Produkt abgezogen hätte und sich damit insgesamt kein Business Case ergab. Insofern war der Ansatz von NSU, in ein Segment zu gehen, wo man noch nicht vertreten war (also 100% Eroberungsvolumen hat), und dies mit einer innovativen und fortschrittlichen Technologie zu tun, schon richtig. Aber man hätte dies unbedingt mit einem ausgereiften Produkt tun müssen. Und ob es dann zu einem dauerhaften Überleben der Marke geführt hätte, wäre die nächste Frage. Denn wenn bei einem Erfolg des Ro 80 die anderen nachgezogen wären, hätte der sein Alleinstellungsmerkmal verloren. Man wird am Beispiel Tesla sehen, wie das in deren Fall ausgehen wird.
    ka******:
    28.11.2017 (13:54)
    Hallo,

    gleich vorweg auch mein Lob für diesen sehr informativen Artikel.
    Was mir zu der ganzen Geschichte noch einfiel ist der Umstand, daß man sich seinerzeit bei NSU in gewisser Weise auch verzettelt hat indem man sich neben der Entwicklung des RO-80-Motors im Überschwang auch noch anderen Anwendungsgebieten für den Wankelmotor gewidmet hat.
    Da man in Neckarsulm eben nur begrenzte Entwicklungskapazitäten hatte wäre eine Konzentration allein auf den RO-80-Motor sinnvoll gewesen, schon allein im Hinblick auf die Zuverlässigkeit des Motors.

    Ich selbst fuhr von 2000 bis 2008 einen RX-7 ohne jedwede Probleme und das Fahrzeug wurde sowohl im Kurzstreckenbetrieb als auch auf der Langstrecke bewegt.
    Zwei Gründe führten zum Abschied:
    Zum einen hatte ich 2007 und 2008 mehrmals einen Hexenschuß was vor allem beim Aussteigen schmerzhaft war und dann wurde in Belgien das Ersatzteillager für die RX-7 aufgelöst.
    Nachschub hätte es dann aus den USA, Japan und Australien gegeben.
    In Verbindung mit den Zollkosten war mir das doch zu viel.

    Aber es bleibt eine schöne Erinnerung an den Wankelmotor und ich kann den Enkeln sagen:
    "Ich bin dabei gewesen".
    dernettebruno:
    28.11.2017 (14:21)
    Herzlichen Dank. Auch ich schliesse mich den beiden Kommentoren an. Als junger Mann kaufte ich meine erstes Auto, einen Mazda 929 Coupe. Damals ein hervorragendes Fahrzeug. Anschliessend kaufte ich das gleiche Modell mit Wankelmotor, RX 5. Es war ein Quantensprung hinslichtlich Lufruhe Ausstattung und Design. Lustiges Detail: ein Warnhinweis im Innenrum machte drauf aufmerksam, dass man das Fahrzeug nicht auf trockenen Wiesen oder Feldern parken sollte, da wegen der hohen Temparaturen der Auspuffanlage ein Brandrisiko bestünde.
    Ich war immer sehr zufrieden und hatte keinerlei Probleme mit dem RX 5 und erinnere mich mit Freude an diese revolutionäre Technik.
    Gerne verweise ich auf ein umfangreiches Buch zum Thema: Der Wankelmotor, Protokoll einer Erfindung. Von Dieter Korp. Erschienen im Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-87943-381-X.
    ka******:
    28.11.2017 (20:01)
    Allen Ro80 und Wankel Enthousiasten sei die derzeitige Wankel Fahrzeug Sonder Ausstellung "50 Jahre NSU Ro80" im Audi Forum Neckarsulm empfohlen welche noch bis Mai 2018 dort zu sehen ist.
    Hier noch die Adresse: NSU-Strasse 1 in D-74172 Neckarsulm
    al******:
    01.12.2017 (12:25)
    Na ja, in Vorstandsakten steht nach meiner Erfahrung das, was hätte sein sollen, nicht was wirklich war. Wäre es anders, hätte es niemals zum Dieselskandal kommen können und zu Vorständen, die davon nichts gewusst haben wollen..
    Auch der geniale VW Wankelmotor produzierte, wie selbst den Vorstandsunterlagen zu entnehmen ist, nach wie vor reichlich hoch schadstoffbelastetes Abgas, das eine massive Nachbereitung in Form eines teuren, aufwändigen und voluminösen Katalysators nötig machte.
    Diese Abgase kamen ja nicht von ungefähr, sondern von einem Brennraum, der nicht nur in seiner Gestallt hinsichtlich des Verbrennungsprozesses suboptimal ist, sondern zudem eine im verglichen mit dem Hubkolbenmotor riesige Brennraumoberfläche hat, die zu hohen Wärmeverlusten und so zu einem miserablen Wirkungsgrad führt.
    In allen mir bekannten Vergleich des so genannten spezifischen Verbrauchs (Gramm Kraftstoff pro PS oder KW und Stunde) schneidet der Wankelmotor deshalb um mindestens 20% schlechter ab, als der Hubkolben Motor! Und in Zeiten des Flottenverbrauchs, der ja in California bereit 1975 eingeführt wurde, ist das ein solch unüberwindlicher, systemimmanenter Nachteil, dass man über die verbreiteten Mythen, die angeblich zum Ende des Wankels geführt haben sollen wahrlich nicht mehr diskutieren muss.
    Na ja, physikalische Gesetze sind halt nicht einmal auf Vorstandsbeschluss außer Kraft zu setzten..
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