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Bild (1/1): Zweifarbiger BMW 503 an der IAA 1955 in Frankfurt (© Archiv BMW, 1955)
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    Der Weg zum endgültigen BMW 503

    12. Juni 2015
    Text:
    Wolfgang Niefanger
    Fotos:
    Archiv BMW 
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    Über einen Nachfolger des BMW 327 wurde in München schon sehr früh nachgedacht. Scheint es doch so, dass die gesamte Modellpolitik nach dem Krieg sich sehr an die erfolgreichen Modelle 326, 327 und 328 anlehnte.

    Aus dem 326 wurde der 501/502, der 507 kann durchaus als sportliche Weiterentwicklung des 328 gelten, aber der 503 war sicherlich ganz gezielt der Nachfolger des legendären 327. Sowohl der 327 als auch der 503 waren als Cabrio wie als Coupé erhältlich. Auch die gebauten Stückzahlen lassen einen ähnlichen Schluss zu, wurden doch sowohl vom 327 als auch 503 wesentlich mehr Fahrzeuge gebaut als von den „Sport-Typen“ 328 und 507.

    Der erste Prototyp

    Immerhin gab es 1954 bereits einen Prototypen BMW 503a, realisiert  als Cabrio. Leider sind von diesem Cabrio nur wenige Bilder und schon gar keine technische Daten existent. Die Entwicklung des 503 ist bislang eher lückenhaft dokumentiert und scheint sich im „Windschatten“ des 507  schwer zu tun. Es fehlt ein akribisch recherchiertes Werk wie es beim 507 existiert. Dies ist eigentlich schade, da der 503 das exklusivere, teurere und durchaus auch „erfolgreichere“ Fahrzeug war.

    Die Autos für die IAA

    Kurt Bredschneider war 1954/1955 Leiter der Karosserieentwicklung. Von ihm liegt ein 503-Entwurf vor, der schon sehr an die spätere, von Goertz verfeinerte, endgültige Form erinnert. Immerhin war die Zeit bis zur IAA in Frankfurt (September 1955) sehr knapp bemessen. Im April 1955 wurde drei Fahrgestelle 503 bestellt, worauf dann 2 Cabrio und ein Coupé gebaut werden sollten.

    Über den Zeitraum bis zur Fertigstellung der drei Sonderwagen 503 liegen nur wenige Informationen vor. Immerhin hat man der Farbgestaltung dieser 3 Wagen einen sehr hohen Stellenwert eingeräumt. Sehen Sie hierzu die Zusammenfassung von 3 Protokollen, in denen es um die farbliche Ausstattung der IAA-Wagen geht.

    Die Daten des Auslieferungsbuches lauten:

    • #69001# 503-Cabrio mit den Farben dunkelblau/grau
    • #69002# 503-Cabrio mit den Farben zweifarbig rot
    • #69003# 503-Coupé mit den Farben lindgrün/pastellgrün
    Der BMW 503 im Jahr 1955 in München
    © Copyright / Fotograf: Archiv BMW

    Alle drei IAA-Wagen waren somit 2-farbig. Im Protokoll vom 18. August wurde für das Coupé noch die Kombination lichtgrün/zweifarbig angegeben. Ob es sich hierbei um einen Schreibfehler handelt, oder ob auch die Farbkombination dieses Wagens noch kurz entschlossen in lindgrün/pastellgrün umgewandelt wurde, ist uns nicht bekannt. Auf jeden Fall können wir den diversen Unterlagen entnehmen, dass man sich sehr intensiv Gedanken um die farbliche Ausstattung gemacht hat.

    BMW 503 (1956) - als Cabrio in aufpreispflichtiger Zweifarbenlackierung
    © Archiv Automobil Revue

    Zeitgenössische Bilder eines 503 Cabrios mit dem Kennzeichen BE 93 zeigen eindeutig das Cabrio #69001#, welches auch auf der IAA als Vorführwagen für die Probefahrten eingesetzt wurde.

    BMW 503 (FIN #69004) in Turin 1956
    © Copyright / Fotograf: Archiv BMW

    Die  Fotos von der IAA zeigen das 503-Coupé  mit optisch aufgewerteten 501-B-Lenkrad. Dieses Lenkrad dürfte vermutlich zur IAA in allen drei Wagen verbaut gewesen sein, denn in einem Protokoll vom 11. November 1955 wird unter Punkt 48 darauf hingewiesen (s. Auszug).

    Die drei Ausstellungswagen hatten auch alle eine Lenksäulenverkleidung (vermutlich) von der Limousine. Hier war der Blinkerschalter noch rechts angebracht. In der Serienversion wanderte er aus technischen Gründen auf die linke Seite. Die Begründung geht ebenfalls aus Punkt 48 hervor. Ferner drucken wir den Punkt 79 dieses Protokolls ab, in dem auf das Lenkrad hingewiesen wird.

    Alle drei Wagen waren also fahrfertig und wurden sowohl für Testfahrten, Filmaufnahmen als auch auf Messen eingesetzt. Alle drei Wagen erkennt man äußerlich an den fehlenden Blinkleuchten vorne und an den Schmetterlingsscheibenwischern. Auf dem Bildausschnitt des Coupés welches den Kofferdeckelgriff zeigt, sieht es so aus, als wäre kein Schloss oder eine Attrappe eingebaut. Auch der Griff selber hat eine andere Form als der spätere Seriengriff.

    BMW 503 (1955) - Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt 1955 - Prototypenlenkrad
    © Archiv Automobil Revue

    Besonders interessant ist das Bild mit Blick auf die Armaturen des Coupés. Es wurde auf der IAA 1955 aufgenommen. Wir zeigen dieses Foto in direkter Gegenüberstellung zur Serienausführung.

    BMW 503 (1956) - Lenkrad und Armaturenbrett
    © Zwischengas Archiv

    Deutlich zu sehen ist der serienmäßige Aschenbecher der Limousinen. Auch die Instrumente (außer dem speziell entwickelten Walzentacho, welcher auch beim BMW 505 zum Einsatz kam) zeigen eine starke Ähnlichkeit mit denen der Limousine. Dass später in der Serie doch gemeinsame 503/507-Komponenten verbaut wurden, hatte sicherlich kommerzielle Gründe.

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    Seriennahe Nachfolger

    In einem Aktenvermerk von Kurt Bredschneider (vom 9. November 1955) wird der Auftrag für je ein weiteres Cabrio und Coupé erteilt. Beide Fahrzeuge sollten in gleicher Art wie die Vorführwagen gebaut werden und im Januar 1956 zum Verkauf bereit stehen. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei um die Fahrzeuge #69004# ein Coupé  in der Farbe graublau und #69005# ein Cabrio in der Farbe elfenbein handelt.

    Beide Fahrzeuge zeigen jedoch schon Details der späteren Serienausstattung. So wurden in das Vorserien-Armaturenbrett schon die "507-Instrumente" eingebaut, an Stelle des Aschenbechers fand bereits der Lautsprecher seinen Platz. Das 507-Lenkrad war ebenfalls schon verbaut. Auch die beiden Entfrosterklappen für die Frontscheibe waren schon installiert, jedoch fehlten noch die kleinen Frischluftklappen im Armaturenbrett rechts und links. Die elektrischen Schalter waren Serie, jedoch wurde noch eine nichtserienmäßige Heizungshebelanlage verbaut. Auch der Aschenbecher war noch nicht an der späteren Stelle montiert. Die Schmetterlingsscheibenwischer waren schon durch die einseitig angeschlagene Serien-Version ersetzt.

    Im Motorraum zeigen sowohl das #Coupé 69004# wie auch das #Cabrio 69005# (beide Fahrzeuge existieren noch), keine Seriennähe. Der Besitzer des 69004 kann sein Leid singen, denn die reguläre Frontscheibe passt an diesem Wagen nicht, was darauf schließen lässt, dass der Wagen tatsächlich im Versuch entstanden ist.

    Sowohl diese 503-Vorserienwagen, als auch die Vorserien-507 hatten eine Motorhaube, welche nur mittig arretiert wurde. in der Serie bekamen die 503 und 507 dann 2 Haubenhalter.

    Stahl-Aluminium-Gemischtbauweise

    Das Coupé #69004# besitzt eine Stahlkarosserie, aber Alutüren und Hauben aus Aluminium. Dies lässt die Vermutung zu, dass die drei IAA-Wagen ebenfalls in dieser Stahl/Alu-Bauweise erstellt wurden. Das Coupé #69004# war  vermutlich vor dem Cabrio fertig gestellt, denn es wurde im April 1956 auf BMW zugelassen. Dieses Coupé wurde ebenfalls auf Messen ausgestellt. Es hatte wie die drei Prototypen noch keinen regulären 503-Serienmotor. Der Wagen wurde 1957 als Gebrauchtwagen verkauft.

    Es ist zu vermuten, dass die Produktion der V8-Motoren eher zäh anlief. Während der Nachfolger des 502 A (ab Frühjahr 1955 als Typ 502-2,6-Liter mit 100 PS) gebaut wurde, stand zur IAA 1955 lediglich der Motorentyp 3,2-Liter-Einvergaser mit 120 PS seriennah zur Verfügung. Vermutlich erhielt der Pullmann-BMW 505 aus diesem Grund diesen 120 PS-Motor. Alle Vorserien 503 (69001-69004) und Vorserien 507 (70002-70004) hatten Versuchsmotoren oder modifizierte Motoren.

    Rotes BMW 503 Cabrio aus dem BMW-503-Prospekt von ungefähr 1958
    © Copyright / Fotograf: Archiv BMW

    Ich erinnere mich an ein Schriftstück in den BMW Akten, wo es um eine Anfrage ging, ob man in der Lage sei 1000 V8-Motoren für eine industrielle Anwendung zu liefern. Die Antwort aus der Fertigung lautete, dazu sei man zurzeit nicht in der Lage. Vermutlich hatte man erst um 1960 herum die Kapazitäten um die Industriemotoren (401/406/407) in größerer Stückzahl herzustellen.

    Aussagen ob die ersten 503 Wagen in Alu, Stahl oder teilweise Alu und Stahl gebaut wurden tauchen mehrfach auf. Auch soll mindestens ein Wagen bei BAUR in Stuttgart entstanden sein. Alle 503 die bis Ende 1956 gebaut wurden (es waren ca. 100 Stück), wurden mit einer Einzelabnahme versehen. Die Allgemeine Betriebserlaubnis für den BMW 503 „ABE Nr. 1650“ wurde am 5. Januar 1957 erteilt.

    Anmerkung: Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form in den Clubnachrichten des BMW-V8-Clubs.

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    ···
     
    Quelle:

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