Citroën GS Birotor - der letzte europäische Serien-Wankel
Zusammenfassung
Citroën war eine der Firmen, die von der Zukunftsfähigkeit des Wankelmotors überzeugt war. Gemeinsam mit NSU hatte man in die Firma Comotor investiert und mit dem Citroën M35 1970 ein erstes Fahrzeug mit Einscheiben-Wankelmotor auf den Markt gemacht. 1973 doppelte man nach und präsentierte den Citroën GS Birotor mit Zweischeibenwankelmotor. Doch auch diesem Wagen war keine grosse Zukunft beschieden, nach nur 857 Exemplaren wurde die aufwändige Produktion eingestellt. Dieser Bericht geht auf die Geschichte des GS Birotor ein und zeigt den Wagen auf umfangreichem historischen Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Quer statt längs
- Der Comotor-Zweischeibenwankel
- Optisch geringfügige Unterschiede
- Sportlich im Innern
- Schwer geraten
- Fahrleistungen nicht berauschend
- Verbrauchsintensiv
- Vibrations- aber nicht geräuscharm
- Zu teuer und zum falschen Zeitpunkt
- Nach 874 Exemplaren war Schluss
- Fast 300 Exemplare überlebt
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Citroën war eine der Firmen, die von der Zukunftsfähigkeit des Wankelmotors überzeugt war. Gemeinsam mit NSU hatte man in die Firma Comotor investiert und mit dem Citroën M35 1970 ein erstes Fahrzeug mit Einscheiben-Wankelmotor auf den Markt gebracht. Allerdings war die stark von Handarbeit geprägte Produktion teuer und es konnten nur 267 Fahrzeuge verkauft werden. An die Zukunft des rundlaufenden innovativen Motors glaubte man aber trotzdem, investierte weiter und präsentierte 1973 auf der Internationalen Automobilausstellung von Frankfurt den Citroën GS Birotor mit Zweischeibenwankelmotor.
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