Bertone Slalom – Alkohol am Steuer
Zusammenfassung
Auf Basis des Opel Calibra entstand 1996 eine Kombicoupé-Studie, die weder in der Form noch im Fahrverhalten solche Schlangenlinien zeigte, wie sie der Name vermuten liess. Der Bertone Slalom war die Neuinterpretation eines klassischen Konzepts und folgte teils ganz besonderen Vorlieben des Chefs. Dieser Artikel stellt die "Gran-Turismo-Limousine" vor und zeigt sie auf historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ausgangsbasis mit Turbobiss
- Die Witwe Klicko auf dem Blitze
- Reisetauglich, nicht renntauglich
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Opel war nie die bevorzugte Marke für Spezialkarosserien. Einer zweitürigen Limousine wurde höchstens einmal das Dach abgeschnitten. Gänzlich neue Blechkleider gab es aber so gut wie nie. Und Konzeptfahrzeuge wie Stilstudien kamen meist aus den eigenen Zeichenstudios. Nur Pietro Frua liess sich in den Sechzigern ein paarmal erbarmen, Rüsselsheimer Technik komplett neu einzukleiden. Die grossen Ateliers aus Turin ignorierten die Marke hingegen geflissentlich. Wenn schon ein General-Motors-Produkt neu einkleiden, dann kann es auch ruhig aus Amerika kommen. Diese Einstellung änderte sich erst im März 1987, als Bertone mit der Produktion des Kadett-Cabriolets begann. Das war zwar bereits im September 1985 auf der IAA präsentiert worden, aber Schwierigkeiten beim Aufbau der Fertigungsstrasse und Probleme mit der Qualität hatten den Produktionsbeginn immer wieder verzögert. Auch die offene Variante des Kadett-Nachfolgers Astra wurde ab 1993 in den Hallen des traditionsreichen Turiner Karosseriebauers gefertigt.
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