Austin-Healey Sprite – vom hässlichen Entlein zum Publikumsliebling
Zusammenfassung
Mit dem Austin-Healey Sprite füllte die BMC eine Lücke im Autoangebot der späten Fünfzigerjahre. Der kleine und leichte Roadster kam gut an. Nur sein Froschaugen-Gesicht, das ihn heute so begehrenswert macht, das kam damals nicht so gut an. Dafür stimmte der Preis damals und schneller machen konnte man ihn auch noch. Dieser Bericht gilt einem frühen Austin-Healey Sprite Mark I von 1959 und zeigt ihn auf historischen und aktuellen Fotos, ergänzt um Verkaufsliteratur und Tonmuster.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Überraschung
- Einfach und robust
- Technik aus dem Regal
- Sportlichkeit zum günstigen Preis
- Design mit Besonderheiten
- Hässlich?
- Mehr Freude dank Frisur?
- Nur drei Jahre in der ursprünglichen Form
- Minimalismus mit Mehrwert
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Günstige Sportwagen waren Ende der Fünfzigjahre Mangelware, dies hatte die British Motor Company richtig erkannt. Um diese Lücke zu füllen, wandte man sich einmal mehr an Donald Healey. Als Ergebnis entstand der Austin-Healey Sprite, ein bis heute ausserordentlich beliebter Roadster mit grosser Fangemeinde. So richtig gerechnet hatte eigentlich niemand mit dem kleinen Kobold (Übersetzung von “Sprite”), als er im Mai 1958 fast gleichzeitig auf der halben Welt vorgestellt wurde. In der Schweiz fand die Präsentation ab dem 19. Mai 1958 im Kursaal in Bern statt (noch einen Tag vor der offiziellen Weltpremiere in Monte Carlo) und die Berichterstattung setzte sofort und seitenweise ein, schliesslich konnte die Presse nicht jeden Tag über einen komplett neuen Sportwagen informieren.
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Bilder zu diesem Artikel

Auf dem Firmenparkplatz war das für uns der absolute Knaller (Neudeutsch Highligth)
Der Besitzer hat dann eines Tages die "modernere" Fronthaube draufsetzen lassen.
Wir zwei 10-jährigen Autofachleute haben das sehr bedauert.
Der hat doch mit den "Froschaugen" viel schneller ausgesehen....
vor 3 Jahren vom Erstbesitzer mit 28.000 Originalkilometern übernommen, rostfrei und Erstlack in cherry-red, Technik wegen langer Standzeit überarbeitet, seither über 3.000 km (vorwiegend abseits von Hauptstraßen) problemlos und mit viel Freude gefahren: und garantiert ein Hingucker!
Grüße aus dem Innviertel
Gottfried
























































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