Apal Porsche - Kunststoff-Sportwagen mit Abarth-Flair aus Belgien
Zusammenfassung
Im Jahr 1960 wurde die belgische Firma Apal gegründet, die ab 1961 ein schnittiges Sportcoupé mit Volkswagen- oder Porsche-Mechanik anbot. Richtig bekannt wurde die Lütticher Kunststoffherstellerin allerdings vor allem mit den Buggies und den Formel-V-Monoposti ab Mitte Sechzigerjahre. Bis dahin waren knapp 150 der Sportcoupés produziert. Dieser Fahrzeugbericht erzählt die Entstehungsgeschichte des ersten Apal-Sportwagenwurfs und zeigt den Wagen auf aktuellen und historischen Bildern, sowie in der originalen Verkaufsliteratur von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Eindrückliches Vorbild
- Leichtbau und Spezialversionen
- Nicht billig
- Sporterfolge
- Nur bis 1965
- Rarität geblieben
- Wertvoll geworden
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der letzte belgische Autohersteller hiess Apal und kennen tut man vor allem die Buggies und die Porsche Speedster Replica, die in Lüttich hergestellt wurden. Der erste Apal aber war ein Coupé und ein schnelles dazu. Wer das Apal Coupé anschaut, der erkennt eindeutige Design-Ähnlichkeiten mit dem Porsche 356 GTL Abarth von 1960. Viel Zeit zum Kopieren hatten Edmond Pery und Bruno Vidick, die Gründer von APAL (Application Polyester Armé Liège) allerdings nicht, denn bereits 1959 begannen sie über einen eigenen Sportwagen nachzudenken. Schon 1960 hatten sie einen (nicht fahrbaren) Prototypen mit Blechkarosserie erstellt, der dann als Basis für die Negativformen zur Herstellung der Kunststoffkarosserie diente.
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