Erben ohne alten Glanz? – Alfetta und BMW 520i im (historischen) Vergleichstest
Zusammenfassung
BMW und Alfa Romeo warfen 1972 je ein sportlich-komfortables Modell auf den Mittelklassemarkt. Obschon das Entwicklungsziel ein ähnliches war, unterscheiden sich die Resultate deutlich voneinander. Der Vergleichstest von 1974 verrät, wer die bessere Arbeit geleistet hat.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die Kilogramm wurden ideal verteilt
- Vom Seitenwind stark gebeutelt
- Die BMW-Bremsen lassen zu wünschen übrig
- Ein Bedienungs-Wirrwarr in der Alfetta
- Viel Bequemlichkeit fürs Geld
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
AIfa Romeo und BMW warfen 1972 neue Modelle auf den Mittelklasse-Markt, die Alfetta und den BMW 520/520i. Auch in diesem Fall galt der alte Spruch: Wenn zwei das gleiche tun, dann ist es immer noch nicht dasselbe. Denn: BMW begnügte sich damit, von sportlicher Rasanz auf Komfort umzuschalten und behielt auch seine technische Grundkonzeption (Frontmotor, Heckantrieb, hinten Einzelradaufhängung mit Längslenkern) bei, während die Italiener mit der Alfetta einen mächtigen Schritt nach vorne taten. In Erinnerung an die in den 50er Jahren bei den Grand Prix so erfolgreiche Alfetta wurde nicht nur ein legendärer Name neu belebt, sondern auch viele an ihn geknüpfte technische Errungenschaften. Alfas Neumodell hatte hinten keine Starrachse mehr – wie die meisten seiner Vorgänger–,sondern eine de Dion-Hinterachse, an die Getriebe samt Kupplung eines Differential angeflanscht wurden. Mit dieser Aggregatverteilung waren optimale Gewichtsverhältnisse gesichert.
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Der Alfa Motor wollte nur gut warmgefahren werden, hohe Drehzahlen mit kaltem Öl konnte er gar nicht haben.













































































































































































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