Mitsubishi 3000 GT – Die Sumo-Ballerina
Zusammenfassung
Wenn Aerodynamik für Leute ist, die keine Motoren bauen können, dann ist Leichtbau für Ingenieure, die keine Fahrwerke konstruieren können. Der Mitsubishi 3000 GT wog Anfang der Neunziger mehr als eine Mittelklasselimousine, fuhr aber durch Kurven wie ein Mini. Trotzdem konnte das flinke Pummelchen in Europa nie so recht Fuss fassen. Wir sind für diesen Artikel einen der wenigen 3000 GT, die neu in die Schweiz kamen, gefahren und erzählen die Geschichte des Technologieträgers sowie seines Zwillingsbruders Dodge Stealth. Natürlich haben wir auch den Ton des V6 aufgenommen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein verkleideter Japaner
- 166 bis 305 PS
- Vollausstattung für Europa
- Mitlenken und mitdenken
- Sumo auf Eis
- Rückzug
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Übergewichtig! Wohl kaum einen Vorwurf musste sich der Mitsubishi 3000 GT in seiner Jugend so oft anhören wie den seiner immensen Leibesfülle. Heute, da selbst der seit Generationen als Präzisionswerkzeug gefeierte Porsche 911 in seiner üppigsten Variante diese Marke deutlich überbietet, ist ein Leergewicht von 1,7 Tonnen für einen Sportwagen keine Schande mehr. Das war vor 30 Jahren freilich noch ganz anders. Möglicherweise liegt es daran, dass der 3000 GT heute in der Gunst der Japan-Liebhaber weit hinter Nissan Skyline GT-R und Toyota Supra Twin Turbo steht, obwohl er ihnen in Sachen technischer Raffinesse einst mindestens ebenbürtig war.
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Mir gefiel der 3000 GT schon damals sehr gut. Und mit Allradlenkung war er der technisch innovativste von Allen.






















































































































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