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Burney Streamline – Nicht nur Maybach baute einen Zeppelin

Erstellt am 5. Januar 2022
, Leselänge 8min
Text:
Paul Krüger
Fotos:
Archiv 
20
Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Ausgeprägte Tropfenform
Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Freistehende Räder mit 50 Grad Lenkeinschlag
Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Mit wassergekühltem Achtzylinder im Heck
Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Reserverad in der hinteren Tür
Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Achtzylinder von Beverley-Barnes im Heck
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Von Zeit zu Zeit muss nicht nur das Rad neu erfunden werden, sondern gleich das ganze Automobil. Also machte sich der englische Luftschiff-Konstrukteur Dennistoun Burney Anfang der Dreissigerjahre daran, den ersten gänzlich neu entwickelten Wagen seit der Erfindung des Kraftwagens zu bauen – mit selbsttragender Stromlinienkarosserie, Heckmotor und Platz für sieben Passagiere. Doch der grosse Durchbruch gelang nicht. Nur zwölf Exemplare des Burney Streamline entstanden bis 1933. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des ersten englischen Stromlinienwagens und zeigt ihn auf historischem Bildmaterial.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Die Aerodynamik im Sinn
  • Serienbau der Stromlinie
  • Sicherheit und Sparsamkeit
  • Begeisterte Tester
  • Die drei Sechszylinder
  • Streamline Evo II
  • Halb so teuer, doppelt so erfolgreich

Geschätzte Lesedauer: 8min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Dass "anders" nicht zwingend gleich "besser" ist, mussten schon einige selbsternannte Automobil-Visionäre schmerzlich erfahren. Der berühmteste von ihnen war wohl Preston Tucker, dessen spektakuläre Bruchlandung 1948 später sogar verfilmt wurde. Bereits 18 Jahre zuvor hatte der Engländer Charles Dennistoun Burney einen weit konsequenteren Ansatz verfolgt, das schnellste, sparsamste, praktischste, komfortabelste, stabilste und sicherste – kurz: beste – Automobil für die breite Masse zu bauen. Burney war zu Reichtum gelangt, indem er während des Ersten Weltkriegs den "Otter" – ein Gerät, mit dem man Ankertauminen aus dem Meer räumen kann – entwickelt und an den Rüstungskonzern Vickers verkauft hatte, der ihn nach dem Krieg mit dem Bau eines zivilen Luftschiffs beauftragte. Das Resultat hiess R-100, war 210 Meter lang, knapp 4000 PS stark und rund 130 km/h schnell.

 
8min
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Bilder zu diesem Artikel

Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Freistehende Räder mit 50 Grad Lenkeinschlag
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Mit wassergekühltem Achtzylinder im Heck
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Reserverad in der hinteren Tür
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Achtzylinder von Beverley-Barnes im Heck
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Selbsttragende Carosserie mit Flugzeug-artigem Stahl-Gerippe
Bild Burney Streamline (1928) – Prototyp auf Alvis-Chassis mit runder Nase
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Der Wagen für den Prinzen von Wales
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Im Londoner Stadtverkehr neben einem Austin Seven
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1931) – Illustration aus dem Prospekt für die Front mit Haube und planer Scheibe
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1931) – Illustration aus dem Prospekt für die schräge Front mit gepfeilter Scheibe
Bild Burney Streamline 22/80 hp (1930) – Phantomzeichnung Seitenansicht
Quelle:
Logo Quelle
von tw******
11.01.2022 (12:34)
Antworten
Und dann griff Tatra dieses Konzept auf oder geschah das unabhängig von Burney?
Antwort von ne******
11.01.2022 (12:58)
Favicon
Das wäre durchaus eine Forschung wert, ob der Konstrukteur der Tatra 77 und 87. Erich Überacker, sich Anregungen vom Burnney Streamliner geholt hat.
Antwort von tw******
11.01.2022 (14:46)
Interessant ist in diesem Zusammenhang Hans Ledwinka, der nach meinen kurzen Recherchen die ausgehende Idee mit Heckmotor und Heckantrieb unter einer strömungsgünstigen Karosse hatte. Schon zur Nazizeit klagte Tatra gg VW, weil der Käfer als kleine Kopie des Tatra betrachtet wurde. AH ließ die Klage stopeen, nach WW2 zahlte VW an Tatra 1Million DM als Schadensersatz.
Ob aber die Tatra-Leute sich konstruktiv an Burney anlehnten oder ob dieses Konzept, auch in Anlehnung an die Auto-Union Formel-1-Rennwagen, das Konzept der "Stunde" war, habe ich nicht herausgefunden. Gesehen habe ich aber, dass es ein Buch über die Firmengeschichte Tatra gibt/gab; darin könnte ggf etwas stehen, obwohl natürlich niemand gern zugibt, abgekupfert zu haben. Das Tatra-Konzept ist glaube ich noch älter als die Modelle ab 77.
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Originaldokumente / Faksimile

Burney Streamline - Verkaufsprospekt (1931, engl.)
Burney Streamline - Verkaufsprospekt (1931, engl.) - Seite 2
Burney Streamline - Verkaufsprospekt (1931, engl.) - Seite 3
Burney Streamline - Verkaufsprospekt (1931, engl.) - Seite 4

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