Willys 1916–1970 – Legendär und militärerprobt
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Willys, die 1916 bis 1970 Fahrzeuge baute. Bekannt ist natürlich vor allem auch heute noch der unverwüstliche Jeep, das Urbild des Geländewagens. 1963 wechselte der Markenname auf Kaiser.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Willys Jeep war in der Nachkriegszeit für Soldaten ebenso ein Begriff wie heute das Schweizer Militärmesser. Der Jeep, Urbild aller Geländewagen, verdrängte das ebenfalls geländegängige Kavalleriepferd, und folgerichtig nannte das Militärdepartement ihre eigens durchtrainierten Jeep-Fahrer Motordragoner. Das Verkaufsgenie John North Willys lenkte die Geschicke eines jener frühen Autokonzerne, die wechselweise Wachstums- und Anpassungsphasen erlebten. Ihm gehörten die Marken Overland, Willys-Overland (ab 1909), Willys-Knight (ab 1915, weitaus meistgebaute Marke mit Schiebermotor), Willys (ab 1916, mit Ventilmotoren) und Whippet (ab 1926). In der grossen Wirtschaftskrise geriet die Willys-Overland Company (Toledo, Ohio) 1933 in Konkurs, überlebte und teilte sich während des Zweiten Weltkriegs mit Ford in die Produktion des Jeep, jenes genial einfach konstruierten Geländeautos, das zum Symbol der US Army wurde.









































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