Treser 1987-1988 - Produktion: kaum angefangen, schon wieder zu Ende
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Dazu gezählt werden kann auch Treser. Walter Treser, ein ehem. hoher Audi-Mitarbeiter, versprach sich viel von seinem Projekt, dem von ihm entwickelten Treser T1. Die Produktion lief dann aber gerade einmal für fünf Monate und obwohl schon Aufträge vorlagen, war Treser’s Vorhaben schnell wieder zu Ende und der Name „Treser“ ging vergessen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Manchmal wiederholt sich die Geschichte: So wie um 1950 - der US-Kleinwagen Playboy mit versenkbarem Festdach, so endete der mit einem ähnlichen Dach aufwartende Treser T1 ebenfalls in einem Finanzdebakel ..., auch wenn für ihn bloss eine Jahresproduktion von 1500 statt 100 000 Stück angestrebt wurde. Ing. Walter Treser war bei Audi Leiter der Vorentwicklung, Projektleiter des Audi Quattro und darauf Sportchef, bevor er 1982 in Hofstetten seine Eigenfirma für Audi-Tuning und Liebhabermodelle gründete. Diese erhielt 1984 den Status eines Automobilherstellers und zog nach Ingolstadt. Schon 1983 hatte Treser einen Audi Quattro mit versenkbarem Festdach entwickelt, und 1985 zeigte er auf der IAA das Schnittmodell eines windschnittigen Mittelmotor-Sportwagens. Für dessen Serienherstellung bot der Berliner Senat Unterstützung einschliesslich einer Produktionsstätte.

































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