Steyr 1920-1940 - resistenter österreichischer Konstrukteur
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Steyr. Steyr-Wagen waren das Produkt einer österreichischen Waffenfabrik, da diese keine Kriegswaffen mehr hatte herstellen dürfen. Steyr war auch die Marke, unter welcher der erste serienmässige Stromlinienwagen der Welt entstanden war.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Den Steyr-Lastwagen mit den charaktervoll-kantigen Kabinen und dem asymmetrisch platzierten Kühlergitter - einem Werk des genialen Allround-Industriedesigners Louis L. Lepoix - kann man heute noch begegnen. Doch Österreich besass einst auch eine eigene Personenwagenindustrie wie die Schweiz. Und sie widerstand dem Druck der ausländischen Grossserienhersteller weit länger. Autos der Marke Steyr gab es ab 1920. Sie waren das Produkt der Oesterreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft in Steyr. Diese stand nach dem Friedensvertrag, der das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelte, vor dem Nichts. Denn Österreich war ebenso wie Deutschland die Herstellung von Kriegswaffen verboten worden.















































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