Stella 1906-1913 - CIEM-Nachfolgemarke
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Auch die Schweizer Marke Stella gehört zu diesen verschwundenen Marken. Ab 1906 baute die Marke CIEM unter der Marke Stella Pws und Nutzfahrzeuge. Bald resultierten aber rote Zahlen und so beschränkte man sich auf die elektrotechnische Sparte.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Compagnie de l'Industrie Electrique et Mécanique = CIEM in Genf-Sécheron baute ihre Personenwagen und Nutzfahrzeuge ab 1906 unter der Marke Stella. Der in einem Chassisrahmen aus Stahlblech eingebaute 3054-cm3-Vierzylindermotor arbeitete mit automatischen Vergasern und Bosch-Zündung. Man brillierte bei Wettfahrten und erzielte Exporterfolge in England. Die Modelle 1908 erhielten Zweidüsenvergaser: die kleinere Düse bis 400/min, die grössere bis 1500/min. Neu waren zudem die Zentrifugalwasserpumpe, die Stahlkonuskupplung mit Lederüberzug und vor allem der Übergang vom Ketten- zum Kardanwellenantrieb.
































Kommentare