Sigma 1909-1914 - Kurzlebig
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Zu diesen verschwundenen Marken dazu gezählt werden kann auch Sigma. Die Westschweizer Marke war vom Radrennfahrer John Meynet gegründet worden. Sigma baute Pw's, Lkw's sowie erfolgreiche Rennwagen. Doch das dauerte nicht lange an, die Marke gab es lediglich für 5 Jahre.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wie vor ihm schon Louis Chevrolet, begann auch John Meynet seine Karriere als Radrennfahrer. 1909 übernahm er als 26-Jähriger die Fabrikeinrichtungen der untergegangenen Automarke Lucia in Chêne-Bougeries bei Genf. Zusammen mit Ingenieur Robert Faesch gründete er die Société Industrielle Genevoise de Mécanique et d'Automobiles = Sigma. Nebst Personenwagen mit 1593-cm3-Vierzylindermotor wurden Zweizylinder-Lastwagen gebaut. Ungewohnt waren das Vierganggetriebe und der Rundkühler. 1910 belegte L. de Prosperis auf einem Rennmodell bei der Targa Florio in Sizilien den zweiten Rang seiner Klasse. 1911 ergänzte Sigma sein Angebot an Personenwagen durch Modelle mit dem ventillosen Schiebermotor, für den sich Meynet von der US-Firma Knight die Lizenz gesichert hatte. Auch die Sigma SS (= sans soupapes) mit 2614- und 4576-cm3-Vierzylindermotor brillierten bei Wettfahrten und besonders bei Bergrennen.




































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