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Bild (1/28): Fokus auf vier Marken - Lancia, Maserati, Ferrari und Alfa Romeo (© Bruno von Rotz, 2016)
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    Scuderia Azzurra - Restaurierungen lohnen sich doch!

    22. Oktober 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (18)
    Scuderia Azzurra 
    (12)
     
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    Logo Scuderia AzzurraRestaurierungen lohnen sich finanziell nicht, ist ein viel gehörter Spruch unter Oldtimer-Besitzern. Und vermutlich stimmt diese “Weisheit” auch in den meisten Fällen. Doch ein paar Männer mit Benzin im Blut sind angetreten, den Gegenbeweis anzutreten. Die Firma, die sie gegründet haben, heisst “Scuderia Azzurra”.

    Karosserie-Arbeiten im Betrieb in Portugal
    © Copyright / Fotograf: Scuderia Azzurra

    Aus Leidenschaft restaurieren

    Matthias Hinz restaurierte vor einigen Jahren seinen eigenen Lancia Flaminia. Und er lernte dabei, dass nicht immer alles optimal läuft, selbst bei angesagten Betrieben. Die Arbeiten wurden immer teurer und das Ergebnis überzeugte nicht immer auf Anhieb. Das musste doch besser hinzukriegen sein!

    Portrait Matthias HinzHinz sah sich um und fand in seinem Umfeld, er lebte berufsbedingt in Portugal, Handwerker, die wirklich etwas konnten. Sie beherrschten die Kunst, Alublech ohne Negativform mit den richtigen Rundungen zu versehen, zu schweissen und zu einer Karosserie zusammenzubauen. Er stiess auf Sattler, die Leder mit der nötigen Liebe behandelten und Sitze wieder so aufbauen konnten, wie sie einst die Fabrik verliessen. Und er begann mit Mechanikern zusammenzuarbeiten, die seine Liebe zu den technischen Feinheiten alter Motoren teilten und in der Lage waren, einen Reihensechszylinder oder einen V8 von Grund auf neu aufzubauen.

    Ein Lancia Flaminia Supersport Zagato im Rohbau
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    So reifte in Hinz die Erkenntnis, dass man in Portugal hochqualitative Arbeit zu vertretbaren Preisen leisten konnte. Und er fand in seinem Nachbarn und einem Freund in Deutschland Partner, die das ähnlich sahen, ihn unterstützten und mit ihm zusammen eine Firma gründeten. Schon bald konnten die drei Partner damit beginnen, restaurierungswürdige Autos auf der ganzen Welt aufzukaufen und mit den Restaurierungsarbeiten loszulegen.

    Italienische Klassiker

    Von Anfang war klar, dass man sich fokussieren musste, wollte man schnell lernen und sich stetig verbessern. Man entschied sich dafür, italienische Sportwagen der späten Fünfzigerjahre bis zu den frühen Achtzigerjahren näher in Betracht zu ziehen, besonders aber die Autos mit leichtgewichtigen Aluminium-Karosserien, die z.B. nach der Superleggera-Methode gebaut wurden. Damit kamen unter anderem der Maserati 3500 GT, die Touring Coupé- und Spider-Varianten des Lancia Flaminia und ähnliche Wagen in Betracht.

    Das Endprodukt - komplett restaurierter Maserati 3500 GTI
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Ergänzt wurden sie schon bald durch besonders rare Alfa-Romeo-Sportwagen jener Zeit, z.B. den 1900 CSS oder den 2600 SZ, aber auch spätere Maserati-Modelle wie Ghibli, Mexico oder Mistral. Auch Ferraris der Sechziger- und Siebzigerjahre sind bereits in Arbeit.

    Kein Dienstleistungsgeschäft

    Im Gegensatz zu vielen Betrieben, die das Kostenrisiko bei Restaurierungen gerne auf den Endkunden verlagern, nimmt sich die Scuderia Azzurra selber in die Pflicht. Die Autos werden aus eigenen Mitteln eingekauft und dann entweder mit oder ohne direkten Kundenauftrag neu aufgebaut. Ziel ist immer Zustand 1, also “wie neu”.

    Ground-Off und Frame-Off

    Fast immer werden dazu die Restaurierungsobjekte komplett zerlegt. Dies geht soweit, dass Rahmen oder Grundstruktur entmantelt und alles repariert oder neu gebaut wird, was über die Zeit korrodierte oder (leider oft!) infolge fehlerhafter Reparaturen und Unfällen nicht mehr dem Originalzustand entspricht.

    Rahmen und Skelett eines Alfa Romeo 1900 CSS aus der dritten Serie
    © Copyright / Fotograf: Scuderia Azzurra

    Auf dem komplett wiederhergestellten Grundskelett wird dann die ebenfalls ganzheitlich neu aufgebaute Karosserie gesetzt. Auch hier auf hohe Authentizität Gewicht gelegt, und oftmals müssen Restaurierungsfehler der Vergangenheit behoben werden. Was nicht wiederverwendet werden kann, wird neu gedengelt und gezogen.

    Der komplett restaurierte Alfa Romeo 1900 CSS
    © Copyright / Fotograf: Scuderia Azzurra

    Lackierung, Sattlerarbeiten und technische Revisionen werden ebenfalls auf höchstem Qualitätsniveau vorgenommen, wo das eigene Knowhow fehlt, werden externe Experten auf der ganzen Welt beigezogen, so etwa bei der Revision der Lucas-Einspritzungen des Maserati 3500 GTI. Auch Instrumente werden auswärts revidiert.

    Der frisch revidierte Reihensechszylinder des Maserati 3500 GT
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Fehlende Teile werden weltweit beschafft, inzwischen verfügt die Scuderia Azzurra allerdings auch über ein ansehnliches eigenes Teilelager, was ein langes Warten auf Ersatzteile verhindert. 

    Rund 2500 Stunden rechnet Matthias Hinz für den kompletten Neuaufbau eines Maserati 3500 GT oder eines ähnlichen Fahrzeugs. Wann immer möglich, bleibt er komplett an der Originalspezifikation, bis hin zur Aussen- und Innenfarbe. Nur wenn ein Kunde unbedingt und mit gutem Grund die Farbe wechseln möchte, gibt Hinz nach, aber ein rosaroter Ghibli wird man bei ihm vermutlich nicht kaufen können.

    Nicht billig, aber preiswert

    Natürlich ist ein komplett neu aufgebauter Maserati 3500 GT oder Ferrari 365 GTC/4 nicht für wenig Geld zu kaufen, aber die Autos sind trotzdem preiswert. Denn nicht nur erhält der Kunde eine komplette Fotodokumentation, die jeden Schritt der Restaurierung im Bild zeigt, er kann auch die Fortschritte selber mitverfolgen. Damit ist er sich sicher, dass keine Abkürzungen gemacht werden und das Ergebnis auch den höchsten Erwartungen entspricht. Dies bezeugen auch die Classic Data Gutachten, die zu den Fahrzeugen mitgeliefert werden und die einen Zustand 1 ohne Wenn und Aber bezeugen.

    Die Azzurra-Autos mögen etwas mehr kosten, als ein vermeintliches Zustand-2+-Fahrzeug beim hiesigen Händler, aber diese Investition kann sich in kürzester Zeit amortisieren, wenn man zum Beispiel 10’000 oder 20’000 sorgenlose Kilometer zurückgelegt hat.

    Komplett restaurierter Maserati Sebring
    © Copyright / Fotograf: Scuderia Azzurra

    Portrait Michael MaasmeierDies weiss auch Michael Maasmeier, der aus seinem Standort in Köln heraus für den Verkauf der Scuderia Azzurra verantwortlich ist. Auch Maasmeier ist ein Oldtimer-Fan, hat selber mehrere Maserati in seinem privaten Besitz und verzichtet bewusst auf moderne Autos, weil er die Klassiker halt einfach viel mehr schätzt. Also genau der richtige Mann, um auch andere von einem sauber restaurierten Lancia oder Alfa Romeo zu überzeugen.

    Autos im Concours-Zustand

    Dass das, was Hinz und Maasmeier erzählen und machen, keine leeren Worthülsen sind, zeigen die guten Ergebnisse, die von der Scuderia Azzurra restaurierte Wagen an Concours-Veranstaltungen erzielt haben. Da gab es erste Preise, Sonderpreise und viele positive Nennungen.

    Doch nur für den Concours sind die Autos eigentlich viel zu schade, denn diese Autos fahren sich auch einfach richtig gut! Komplett originale und nie restaurierte Fahrzeuge mögen für manchen erstrebenswerter sein, aber ein konsequent neu aufgebautes Auto gibt einem halt auch sehr viel Vertrauen, dass alles richtig läuft und keine Stand- und Alterschäden mit ungeahnten Folgen auftreten können.

    Auftritt des Alfa Romeo 1900 CSS am Concours der Classic Days auf Schloss Dyck im Jahr 2016
    © Copyright / Fotograf: Scuderia Azzurra

    “Von Perfektion haben wir stets geträumt und bei der Scuderia Azzurra können wir diesen Traum ausleben. Alle, die hier arbeiten, legen einen hohen Wert auf erstklassig restaurierte Automobile. Beim Zustand unserer Fahrzeuge machen wir keine Kompromisse”, lassen sich Hinz und Maasmeier gerne zitieren. Und man glaubt es ihnen, wenn man die Arbeitsweise und die Ergebnisse gesehen hat.

    Mehr über die Scuderia Azzurra ist auf der offiziellen Website zu lesen.

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    jw******:
    26.10.2016 (10:49)
    Bitte zur Klärung: Zustand "1" bedeutet nicht Neuzustand, sondern Neuaufbau auch höherem Niveau als einst, was sich gerade bei Karosserie und Innenraum niederschlägt (wie hier der Fall). Ein Auto im "Neuzustand" ist eine "2".
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    26.10.2016 (11:22)
    Das sehen wir anders. Gemäss Classic Data ist Zustand 2: Guter Zustand. Mängelfrei, aber mit leichten (!) Gebrauchsspuren. Entweder seltener, guter unrestaurierter Originalzustand oder fachgerecht restauriert. Technisch und optisch einwandfrei mit leichten Gebrauchsspuren.
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