Rapid 1946-1947 – Winzige offene Schweizer Zweisitzer
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Rapid aus der Schweiz, die 1946 Pläne für eine Motorfahrzeug-Massenproduktion hegte. Der geplante Kleinstwagen mit Einzylinder-Gegenkolbenmaschine barg viele fortschrittliche Konstruktionsmerkmale, aber das durch das Arbeitsamt des Kanton Zürich geförderte Produktion wurde aus wirtschaftlichen Überlegungen trotzdem nach vier Prototypen und einer Erstserie von 30 Exemplaren abgebrochen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im Verkehrshaus Luzern (in der Schweiz) hatten wir uns kürzlich den Rapid auf das Drehpodest des Schauregallagers in der neuen Halle Strassenverkehr geholt. Diese nähere Betrachtung war nur durch heftiges Aktivieren von gleich zwei Wahlknöpfen und durch analoge Familienhilfe ermöglicht worden. Denn normalerweise wählt die Besuchermehrheit den Sauber F1 oder den Lamborghini Miura als Einzelpräsentation. Rapid-Motormäher waren einst ein Schweizer Begriff. Doch ist kaum bekannt, dass 1946 bei Rapid in Dietikon auch ein winziger offener Zweisitzer entstand. Konstrukteur war der in Budapest geborene Kleinauto-Pionier Joseph Ganz. Das Design fiel durch die strömungsgünstigen Rundungen mit verkleideten Hinterrädern auf.

















































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