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Bild (1/1): Jaguar E-Type Series 1 3.8-Litre Roadster (1961) - angeboten als Lot 460 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020 (© - Courtesy RM/Sotheby's, 2020)
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  • RM/Sotheby’s Palm Beach Versteigerung 2020 – auch "online-only" mit vorzeigbaren Resultaten

    Erstellt am 29. März 2020
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    - Courtesy RM/Sotheby's 
    (57)
    Ryan Merrill - Courtesy RM/Sotheby's 
    (8)
    Thatcher Keast - Courtesy RM/Sotheby's 
    (8)
    Ken Wallace - Courtesy RM/Sotheby's 
    (5)
    Tim Scott - Courtesy RM/Sotheby's 
    (5)
    Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Corey Escobar - Courtesy RM/Sotheby's 
    (4)
    Rasy Ran - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Motorcar Studios - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Really.photo - Courtesy RM/Sotheby's 
    (1)
    Theodore W. Pieper - Courtesy RM/Sotheby's 
    (1)
    Ned Jackson - Courtesy RM/Sotheby's 
    (1)
    Christian Brown Photography - Courtesy RM/Sotheby's 
    (1)
    Erik Fuller - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Jeremy Cliff - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Nathan Deremer - Courtesy RM/Sotheby's 
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    Mit 260 Fahrzeugen gehört die Palm-Beach-Versteigerung zu den grösseren Anlässen des Auktionshauses RM/Sotheby’s. Geplant war die Veranstaltung ursprünglich als viertägliche Auktion mit Publikum vor Ort, doch die Coronavirus-Pandemie zwang die Organisatoren, das Vorgehen anzupassen.

    Die Versteigerung wurde schliesslich vom 20. bis 28. März 2020 als reine Online-Auktion durchgeführt. Dabei wurden ab dem 20. März 2020 Gebote entgegengenommen, während der Abschluss rollend erfolgte, für die letzten Lots am 28. März 2020.

    Oldsmobile 98 Convertible (1960) - angeboten als Lot 467 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Bereits nach kurzer Zeit summierten sich die eingereichten Gebote auf insgesamt über USD 13 Millionen, nach acht Tagen konnten sogar Gebote für USD 22 Millionen registriert werden. Ein Lot war zurückgezogen worden.

    Ergebnis deutlich besser als befürchtet

    Nach Abschluss der acht Auktionstage waren 164 Fahrzeuge verkauft, also rund 63 Prozent. 37 Prozent konnten nicht als verkauft gemeldet werden, bei einigen dürfte es noch Nachverhandlungen geben.

    Im Schnitt wurden pro verkauftes Fahrzeug USD 81’233 erzielt. Im Durchschnitt erreichten die Gebote 77 % des mittleren Schätzwerts. Dies mag kein Rekordergebnis sein, doch hatten Beobachter deutlich schlechtere Ergebnisse befürchtet.

    Heterogenes Angebot

    Im Schnitt waren die gemeldeten 260 Fahrzeuge 49 Jahre alt. 49 Marken waren vertreten. Von Chevrolet wurden 34 Autos angeboten, 71% davon konnten verkauft werden. Ford war mit 25 Autos angetreten, hier betrug die Verkaufsquote 60%. Mercedes-Benz war mit 22 Autos am drittstärksten repräsentiert, 77 % der Lots fanden neue Besitzer.

    Mercedes-Benz 280 SE 3.5 Coupe (1971) - angeboten als Lot 257 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Ned Jackson - Courtesy RM/Sotheby's

    Nur die Hälfte der angebotenen 22 Porsche kam in neue Hände, während bei Ferrari mit 13 angebotenen Sportwagen eine Verkaufsquote von 69 % herausschaute. Allerdings betrug hier der mittlere Schätzwert USD 550’962, was weit mehr war als bei allen mit mindestens drei Fahrzeugen vertretenen Marken war.

    Chevrolet Bel Air Nomad (1958) - angeboten als Lot 212 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Besonders schlecht schnitten die Marken Packard (6 Fahrzeuge, 17 % verkauft), Chrysler (5, 20 %), Oldsmobile (7, 29 %) und Lincoln (7, 29 %) ab, also allesamt amerikanische Marken. Offensichtlich war gerade für amerikanische Klassiker weniger Interesse vorhanden als für europäische Hersteller.

    Marke Anz Fzg Alter USD Schätzwert USD Höchstgebot HGebot % von Estimate Anteil verkauft %
    Chevrolet 34 52 58662 42529 73 71
    Ford 25 60 53900 41540 74 60
    Mercedes-Benz 22 44 81977 59068 71 77
    Porsche 22 28 175636 138833 73 50
    Ferrari 13 22 550962 430692 82 69
    Jaguar 10 54 113250 91700 79 80
    Pontiac 9 52 48611 32056 67 67
    Dodge 8 42 59688 41875 69 38
    Lincoln 7 68 51929 36107 62 29
    Oldsmobile 7 63 61286 49143 100 29
    Cadillac 7 58 77143 61357 76 71
    Packard 6 75 89750 61250 66 17
    Plymouth 6 48 54833 37917 69 50
    Bentley 6 19 84583 64667 78 83
    Buick 5 68 59900 41700 69 60
    Chrysler 5 61 63200 39900 66 20
    Shelby 5 45 246500 189000 72 60
    Toyota 5 39 38500 28900 74 80
    Lamborghini 5 37 157500 137000 89 100
    Rolls-Royce 5 32 216500 163200 74 60
    Austin-Healey 4 58 68750 46000 67 75
    Volkswagen 4 53 61875 49375 74 75
    Aston Martin 4 30 94375 71000 76 100
    Mercury 3 66 71667 54000 75 33
    BMW 3 33 94167 69333 69 67
    Auburn 2 86 103750 96000 92 50
    MG 2 65 23750 14125 59 50
    Morgan 2 56 53750 38500 71 50
    Fiat 2 53 37500 26250 71 100
    Alfa Romeo 2 40 61250 53250 90 100
    Maserati 2 35 73750 50000 67 50
    Benz 1 134 70000 38000 54 100
    Cord 1 83 145000 90000 62 0
    Allard 1 72 45000 46000 102 100
    Hudson 1 70 102500 70000 68 0
    Morris 1 60 25000 12000 48 100
    Backdraft 1 55 80000 43000 54 100
    Superformance 1 55 62500 49000 78 0
    Batmobile 1 54 125000 135000 108 100
    Citroën 1 47 47500 27000 57 100
    Piaggio 1 47 4500 3600 80 100
    Triumph 1 44 20000 16000 80 0
    Nissan 1 43 32500 16500 51 100
    DeLorean 1 37 55000 45000 82 100
    Land Rover 1 30 100000 81000 81 100
    Lancia 1 28 80000 56000 70 0
    Mazda 1 27 55000 45000 82 100
    ERA 1 20 60000 45000 75 100
    McLaren 1 1 1075000 770000 72 100

     

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     
    ZG Marktpreise Eigenwerbung

    Der Überflieger von Oldsmobile

    Für die grösste Überraschung sorgte der frontangetriebene Oldsmobile Toronado von 1967, Lot 163, mit Chassisnummer 396877M609635.

    Oldsmobile Toronado (1967) - angeboten als Lot 163 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Thatcher Keast - Courtesy RM/Sotheby's

    Geschätzt war er auf USD 18’000 bis 20’000, geobten aber wurden USD 55’000, woraus sich ein Verkaufspreis inkl. Kommission von USD 60’500 ergab, also mehr als das Dreifache des oberen Estimates. Der Wagen kam, wie einige andere auch, aus der Belle Meade Collection und soll nur 18’200 Meilen gelaufen sein.

    Ford Super Deluxe Station Wagon (1941) - angeboten als Lot 419 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Deutlich über dem Schätzwert wurde auch ein Ford Super Deluxe Station Wagen von 1941 (Lot 419) verkauft, hier lautete der Verkaufspreis auf USD 50’600, bei einem Estimate von USD 25’000 bis 35’000).

    Dreimal Ferrari Testarossa

    Gleich drei Ferrari Testarossa, gebaut zwischen 1987 und 1990 konnte RM/Sotheby’s unter den virtuellen Hammer bringen. Sie wurden alle verkauft, interessanterweise lagen die Höchstgebote immer etwa 1/4 unterhalb des mittleren Schätzwerts. Mit USD 77’000, 100’100 und 126’500 waren die Verkaufspreise sicherlich eher am unteren Ende dessen, was man aktuell gewohnt ist.

    Ferrari Testarossa (1990) - angeboten als Lot 225 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Rasy Ran - Courtesy RM/Sotheby's

    Nicht verkauft wurde der Ferrari LaFerrari Aperta von 2017. Als Höchstgebot wurden USD 3,84 Millionen notiert, die Erwartungen waren mit USD 4,5 bis 5,5 Millionen deutlich höher gewesen.

    HERO Events 2020

    Einige Superklassiker

    Neben den bereits erwähnten Ferrari-Modellen wurde auch noch ein 330 GT 2+2 von 1966 angeboten, der für USD 260’000 in neue Hände überging.

    Jaguar E-Type Series 1 3.8-Litre Roadster (1961) - angeboten als Lot 460 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Breit war das Jaguar-Angebot mit mehreren XK- und E-Type-Modellen. Für den höchsten Preis sorgte hier ein früher E Roadster Series 1 von 1961, für den der neue Besitzer USD 280’500 zahlte.

    Aston Martin V8 Vantage 'Bolt-On Fliptail' (1977) - angeboten als Lot 224 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Alle vier angebotenen Aston Martin Sportwagen wurden verkauft, den höchsten Preis erzielte ein V8 Vantage von 1977 mit aufgesetztem Heckspoiler, der mit USD 143’000 bezahlt werden musste.

    Alfa Romeo Gran Sport Quattroruote by Zagato (1968) - angeboten als Lot 412 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's

    Sicherlich ein ungewöhnliches Auto war der Alfa Romeo Gran Sport Quattroruote von Zagato aus dem Jahr 1968. Diese Sportwagen im Stil der späten Zwanzigerjahre entstanden in den späten Sechzigerjahren auf Iniative der italienischen Zeitschrift Quattroruote.

    Alfa Romeo Gran Sport Quattroruote by Zagato (1968) - angeboten als Lot 412 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM/Sotheby's

    USD 99’000 musste der neue Eigner für den mit Sechzigerjahre-Technik ausgerüsteten Klassiker zahlen.

    Maserati Ghibli 4.7 Coupe (1967) - angeboten als Lot 271 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: Ken Wallace - Courtesy RM/Sotheby's

    Ein Maserati Ghibli 4.7 für USD 84’700? Ja, das gab’s auch. Es handelte sich um ein Automatik-Modell, das sich sicherlich nicht im Concours-Zustand präsentierte.

    Mercedes-Benz 230 SL 'Pagoda' (1964) - angeboten als Lot 311 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Mehrere Pagoden und SL-Modelle von Mercedes-Benz wurden verkauft, teilweise auch zu relativ günstigen Preisen. So kostete ein 230 SL von 1964 nur gerade USD 39’600.

    Porsche 911 S 'Sportomatic' (1968) - angeboten als Lot 445 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Das Durchschnittsalter der angebotenen Porsche lag bei nur 30 Jahren. Ein 356er fehlte, dafür kamen einige frühe 911-Modelle unter den Hammer, zu eher günstigen Preisen.

    Wenig kostete auch der Neoklassiker 911 GT3 RS von 2007, für den ein Verkaufspreis von USD 137’500 notiert wurde.

    Shelby 289 Cobra (1963) - angeboten als Lot 330 an der RM/Sotheby's-Palm-Beach-Versteigerung am 20.-28. März 2020
    © Copyright / Fotograf: - Courtesy RM/Sotheby's

    Eine frühe Shelby Cobra 289 von 1963 wurde für USD 682’000 verkauft, der VW Bus Typ 2 T1 vom Typ Samba aus dem Jahr 1961, kam auf sicherlich gute USD 159’500.