Moretti 1945–1990 - pfiffige Fiat-Alternativen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Moretti, gegründet 1945 und aktiv bis 1990. Am Anfang waren die Morettis individuelle Alternativen zu Fiat-Modellen, später Abwandlungen von Fiat-Fahrzeugen. Attraktiv waren die Fastbackcoupés Moretti (Fiat) 128 und 124, doch ein grosser Erfolg war dann vor allem auch das Freizeitmodell Moretti Midimaxi 127.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Schon 1927 hatte sich Giovanni Moretti in seiner kleinen Turiner Werkstatt von den Motorrädern dem Automobil zugewandt. 1945 gründete er die Firma Moretti, Fabbrica Automobili e Stabilimenti Carrozzerie S.a.S. Sie erwies sich unter den zahlreichen kleinen Sport- und Liebhaberherstellern Italiens als besonders einfallsreich. Trotz der bescheidenen Produktionsgrösse fanden Eigenteile in grossem Umfang Verwendung. 1946/47 wurde dann die Marke La Cita lanciert, ein gelungen geformtes Kleinstauto mit 350cm3-Zweizylindermotor. 1949/1950 folgte der etwas grössere Vierzylinder-Moretti 600; von ihm wurden zusehends stärkere und elegantere Modelle abgeleitet – stets mit eigenem Chassis und teils mit Motoren mit zwei oben liegenden Nockenwellen.

































Kommentare