Marmon 1902-1933 – Mit V16-Prestige
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist auch Marmon aus Indianapolis, welche exklusive Qualitätswagen baute. Pionierleistung der Marmon war u.a. die intensive Verwendung von Aluminium, auch für Antriebsteile.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Howard Marmon war technischer Leiter der von seiner Familie betriebenen Getreidemühlenfabrik in Indianapolis. Für seinen ersten Autoprototyp beschritt der 23-Jährige 1902 ungewöhnliche Wege: luftgekühlter V2-Motor, innovative Kraftübertragung mit Kardanwelle sowie Antriebseinheit auf einem Hilfsrahmen. 1903 folgte ein V4-Modell, und zu den Produktionswagen kam 1905 ein V6-Versuchsfahrzeug und im Jahr danach gar eines mit V8-Motor. Aber die Herstellung konzentrierte sich weiterhin auf luftgekühlte V4-Wagen. Zu den Pionierleistungen zählte auch die intensive Verwendung von Aluminium, ausser für die Karosserieaufbauten mehr und mehr auch für Antriebsteile. Zwecks Leistungssteigerung wurde ab 1909 auf Wasserkühlung umgestellt. Mit einem OHV-Sechszylinder-Marmon gewann Ray Harroun 1911 die ersten 500 Meilen von Indianapolis, ein Heimrennen also.







































































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