Hillman 1907-1976 - wenn ein Rennfahrer Familienautos baut
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Hillman. Gegründet durch einen Rennfahrer und einen erfahrenen französischen Konstrukteur im Jahre 1907 baute man auf den Erfolg des eigenen Autos bei der Tourist Trophy 1906. Schon bald baute man erfolgreiche Familienautos und später mit dem Imp einen Anti-Mini. Hillman wurde 1928 von Humber übernommen, beide dann von Rootes gekauft. Am Schluss war man Teil des Chrysler-Imperiums und der Name verschwand im Jahre 1977.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
1906 hatte der englische Rennfahrer William Hillman mit dem erfahrenen französischen Konstrukteur Louis Coatalen einen für die Tourist Trophy geeigneten Rennwagen mit 9654-cm3-Sechszylindermotor entwickelt. Die daraus entstandene Hillman-Coatalen Motor Car Company in Ryton-on-Dunsmore bei Coventry leitete davon einen 6436-cm3-Vierzylinder ab und baute alsbald auch kleine Modelle. 1909 wechselte Coatalen zu Sunbeam, und ab 1910 hiess die Firma Hillman Motor Car Co. Mit wachsendem Erfolg wurden nach dem Ersten Weltkrieg Familienautos gebaut. Von 1925 bis 1928 konzentrierte sich die Herstellung auf den Typ 14 HP, während es sich bei einem 2,6-L-Achtzylindermodell um eine (misslungene) Prestigeübung handelte. 1928 wurde Hillman von Humber übernommen, und 1931 kamen beide Marken in den Besitz der Autohandelsfirma Rootes.





































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