Alpine 1955-1980 - Seriensieger im Renn- und Rallye-Sport
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Alpine, enstanden 1955 in Frankreich. Jean Rédélé entwickelte kompakte Sportwagen mit Kunstoffaubau und wurde schon bald durch Rennerfolge bei der Mille Miglia und später im Rallyesport belohnt. Die berühmten Alpine A110 erzielten im Jahre 1971 und 1973 Siege bei der Monte-Carlo-Rallye und auch diversen anderen grossen Rallyes. In den späteren Jahren wurde Alpine immer stärker im Renault-Konzern eingebunden und schliesslich 1980 schnöde fallen gelassen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Was die Porsche für Deutschland, das waren die Alpine für Frankreich: Beide besassen Heckmotor und Fliessheck. Das schnittige kleine Zweisitzercoupé war auf Initiative des Rallyefahrers Jean Rédélé auf der Mechanik des Renault 4 CV entstanden. Sein nach einem Patentrezept mit Stahlgerippe kombinierter Kunststoffaufbau stammte von der Karosseriefirma Chappe. Nach erfolgreichem Mille-Miglia-Einsatz ergab sich für die in Dieppe gebauten Alpine die Modellbezeichnung Mille Miles. 1957 kam eine von Giovanni Michelotti entworfene Cabrioversion hinzu, und 1960 erhielt das Coupé jene Stromform, die es bis 1977 charakterisieren sollte. Der Renault-Heckmotor-Modellentwicklung folgend, wuchsen die Alpine A 106 (mit getuntem 745cm3-Motor) über den A 108 (mit Dauphine-Gordini-Motor) zum A 110 (ab 1963 auf dem Renault 8; später mit 1,1, 1,3, 1,5 und 1,6 L Hubraum), und es gab auch ein 2+2-sitziges Coupé. Die zahllosen Sporterfolge gipfelten in Dreifachsiegen bei der Monte-Carlo-Rallye von 1971 und 1973 sowie im Rallye-EM-Titel.






































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