Gooding & Co Scottsdale 2017 - solide Ergebnisse oder zu hoch gepokert?
Zusammenfassung
Am 20. und 21. Januar 2017 versteigerte Gooding & Co 126 Fahrzeuge im Wert von weit über 50 Millionen USD, darunter 24 Ferrari und 23 Porsche, aber auch Exoten wie den AMX/3 oder einen der nur in ein paar Handvoll Exemplaren gebauten Squire. Mit einer Verkaufsquote von 84% kann Gooding eigentlich zufrieden sein, die Zuschlagspreise lagen aber auf breiter Front deutlich unterhalb der Erwartungen und etliche “Blue Chip” Klassiker fanden keinen neuen Besitzer. Dafür gab es neue Rekorde für Ferrari, Bugatti, Porsche und AMC. Dieser Versteigerungsbericht analysiert die Ergebnisse und zeigt viele der versteigerten Fahrzeuge im Bild.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Unterschiedliches Abschneiden der verschiedenen Epochen
- Ferrari, Porsche und andere
- Die Überfieger
- Günstige Gelegenheiten?
- AMX/3 verkauft
- Viele “Blue Chip” Klassiker ohne neue Besitzer
- Angebotene/verkaufte Fahrzeuge
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Versteigerungen von Scottsdale/Arizona läuten jeweils das das internationale Auktionsjahr ein, so war es auch 2017, wo Gooding traditionell als letzter grosser Veranstalter nach Bonhams und RM/Sotheby’s am Freitag- und Samstag-Abend 126 Fahrzeuge, darunter auch wenige Motorräder, im Wert von über USD 55 Millionen unter den Hammer brachte. Die Erwartungen waren hoch, rund USD 440’000 sollte ein Lot im Schnitt bringen, die Realität sah aber etwas rauher aus, denn am Ende der beiden gut besuchten Versteigerungssitzungen waren es USD 315’327, die pro Fahrzeug bezahlt worden waren. Die Verkaufsquote betrug 84,1%, der Gesamterlös lag mit rund USD 33,4 Millionen (EUR 31 Millionen, CHF 33,4 Millionen) fast 40% unter den Erwartungen, da vor allem einige wertvolle Autos stehenblieben.
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