Farman 1919-1933 – Autos nebst Flugzeugen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Farman gehört ebenfalls zu diesen verschwundenen Marken. Angefangen im Radrennsport produzierte Farman bald Autos und später auch erfolgreiche Flugzeuge. Irgendwann blieb das Unternehmen dann bei den Flugzeugen und gaben die Luxuswagen-Produktion auf.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Henri und Maurice Farman waren als Kinder englischer Eltern in Paris aufgewachsen und begeisterten sich schon in jungen Jahren für den en vogue gekommenen Radrennsport. Ende der 1890er-Jahre wandten sie sich dem Automobil zu und fuhren Rennen auf Panhard-Modellen. Die nächste Etappe galt der Aviatik: 1907 baute Henri Farman einen Voisin-Flugapparat zum "Voisin-Farman I" um. Farman-Doppeldecker gelangen Flugrekorde, und im Ersten Weltkrieg spielten sie eine führende Rolle. Während des Kriegs errichteten Henri, Maurice und Richard Farman in Boulogne-sur-Seine Werkanlagen für die Herstellung von Lorraine-Dietrich-Flugmotoren. Nach Kriegsende erfolgte die Umstellung auf Luxuswagen. Mit durchdachtem Leichtbau und Aerodynamik verriet der 1919 lancierte A6 Einflüsse vom Flugzeugbau.


















































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