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Bild (1/1): Fiat 1100 (1953) - Schnittmodell der neuen kompakten Limousine, die in Genf Weltpremiere feiert - am Automobilsalon in Genf 1953 (© Archiv Automobil Revue)
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ToffenMarch2020
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    Der Genfer Autosalon 1953 - Sport und Vernunft

    Erstellt am 12. Februar 2013
    Text:
    Bruno von Rotz
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    Plakat Genfer Automobilsalon 1953Der 23. Salon International Automobile, vom 5. bis 15. März 1953 in Genf stattfindend, stand unter keinem guten Stern. Nicht nur war die Salon-Organisation 1952 durch eine interne Krise gegangen, sondern Genf wurde auch noch von Frankfurt bedrängt, wo nur wenige Tage nach Ende der Genfer Veranstaltung ab dem 19. März 1953 die Internationale Automobilausstellung (IAA) ihre Türen öffnete.

    Mancher deutsche Hersteller entschied sich konsequenterweise für ein Aufsparen von Neuheiten und Premieren oder nahm die Reise nach Genf gar nicht unter die Räder. Die Zahl der Aussteller ging denn auch von 439 (1952) auf 425 zurück.

    So konnte man also kaum einen Neuheiten-Reigen oder gar Sensationen in Genf erwarten. Doch auch so lohnte sich der Besuch des Genfer Salons, denn selbst wenn manches Fahrzeug bereits vorher anderswo präsentiert wurde, gab es doch rund 50 Jahre vor Erfindung von YouTube e.a. kaum Alternativen für potentielle Käufer, diese Wagen in Farbe und 3D zu begutachten.

    Dass schlussendlich mit 230’000 Besuchern ein neuer Rekord gefeiert werden konnte muss unter den gegebenen Umständen erstaunen, zeigt aber, dass das Automobil (es wurden auch Nutzfahrzeuge, Schiffe und Zweiräder gezeigt) für immer stärkeres Interesse in der Öffentlichkeit sorgte. 

    Weltpremiere Fiat Nuova 1100

    Die Überraschung des Salon 1953 war die unerwartete Premiere des Fiat Nuova 1100, der mit einem tiefen Verkaufspreis (6’950 Franken für die Standard-Limousine) angekündigt wurde und als attraktiv präsentiertes Schnittmodell für grosse Menschentrauben am Fiat-Stand sorgte. Die Automobil Revue schrieb: “Die grundlegend neue, rein auf Zweckmässigkeit basierende Bauweise dieses Fahrzeugs findet allgemeine Billigung, und auch der Verzicht auf rein ästhetische Rücksichten wird von den Besuchern akzeptiert”.

    Auch Lancia war mit einem eigenen Stand präsent, der vor allem durch zahlreiche Varianten des Lancia Aurelia (B22, B 53) besetzt war. Alfa Romeo hatte die Preise gesenkt und zeigte neben dem 1900 C unter anderem ein brandrotes Cabriolet von Pinin Farina.

    Betrachtet werden konnten zudem ein Moretti-Coupé mit neuem 750-cm3-Motor und das Cisitalia-Coupé 505 auf Fiat-1900-Basis.

    Die Amerikaner im Zentrum

    Die grössten Stände auf dem Genfer Salon des Jahres 1953 hatten die amerikanischen Hersteller und deren Importeure gebucht. General Motors und die Ford-Gruppe zeigten eine deutliche Präsenz und brachten die neuesten Fahrzeug ihrer Produktion nach Genf. Zwei entgegengesetzte Strömungen liessen sich erkennen: Streben nach Luxus und Bequemlichkeit einerseits, Bescheidung von äusseren Dimensionen andererseits.

    Die meisten Fahrzeuge wiesen Detailverbesserungen und Verfeinerungen auf. Richtig neu waren die Karosserien bei Plymouth und Chrysler. Für viel Anerkennung sorgten die neu gezeichneten und formschönen Fahrzeuge von Studebaker.

    Erstmals zu sehen war das Coupé Nash-Healey von Pinin Farina und der Cunningham, der als Vignale-Cabriolet manches Erzeugnis aus Europa in den Schatten stellte.

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    HERO 1000 Mile Trial

    Neuer Standard 11

    Keine eigentliche Neukonstruktion, aber trotzdem ein erstmals präsentiertes Auto, war der Standard 11 aus England. Was an technischer Raffinesse fehlte, wurde von Sir John Black propagandistisch kompensiert. So reisen die englischen Journalisten mit Standard-11-Testwagen aus England an.

    Erstmals in Genf zu sehen waren aber auch der majestätische Armstrong-Siddelley Sapphire, der Humber Super Snipe Mark IV und der Wolseley 4/44. Für viel Publikumsinteresse sorgten auch der Triumph Sports (TR 2) und der Austin-Healey 100.

    26 Marken und beinahe 50 Typen zeigte die britische Autoindustrie in Genf und damit eine Reichhaltigkeit an konstruktiven Lösungen, wie sie kein andere Land bieten konnte.

    Sonderkarosserien im Kampf um die Form

    Wie gross die Vielfalt an Formen und Gestaltungsmustern sein konnte im Jahr 1953, liess sich bei den Sonderkarosserien am besten beobachten. Anbieter wie Beutler, Graber, Ghia-Aigle, Pinin Farina, Worblaufen, Touring, usw. zeigten Demonstrationsmuster ihrer Fähigkeiten und gleichzeitig Blicke in die Design-Zukunft.

    Ob Alfa Romeo 1900 C Superleggera Coupé, Singer SM Ghia-Aigle, Bristol 401 Coupé, Ferrari 212 Vignale oder das Faux Cabriolet in Form des Bentley-Coupés von Hermann Graber, die Ausstellungsfahrzeuge präsentierten Karosserie-Schöpfungen auf höchster Stufe. Interessant übrigens, wieviele der Exponate auf Design-Arbeiten des begabten und produktiven Italieners Giovanni Michelotti basierten.

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    Schnelle Träume auf Rädern

    “Zauber der Geschwindigkeit” titelte die Automobil Revue am 9. März 1953 und beschrieb eine stetig wachsende Kategorie von Fahrzeugen, die zwar für den Normalbürger mit wenigen Ausnahmen unerschwinglich waren, nichtdestotrotz aber einen grosse Anziehungskraft auf fast alle Salon-Besucher ausübten.

    Ferrari zeigte neben Varianten des 212 Inter (Vignale, Pinin Farina) auch ein Renncoupé namens 250 Mille Miglia, gezeichnet von Meister Pinin Farina.

    Siata präsentierte mit dem 208 CS auf Fiat-8V-Basis den wohl niedrigsten Sportwagen. Aston Martin stellte den DB 2 Vantage aus. Auf dem Mercedes-Benz-Stand war der Rennwagen 300 SL zu sehen, eine Serienfertigung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht angekündigt.

    Fiat zeigte nach der Weltpremiere vom Jahr zuvor nochmals den Otto Vu, Jaguar war mit dem XK 120, Jowett mit dem Jupiter vertreten, MG stellte neben dem TD ein hübsches Cabriolet von Ghia-Aigle auf derselben technischen Basis als Hauptattraktion auf den Stand.

    Als Rennsportwagen wurde ein Glöckner-Porsche gezeigt, 500 kg schwer und 100 PS stark und damit bedeutend schneller als die Serien-356 des Herstellers aus Zuffenhausen. In eine ähnliche Richtung zeige auch eine hübsche Moretti Barchetta mit 7 kg pro PS.

    Frankreichs Autoindustrie am Scheideweg

    Zahlenmässig nicht besonders stark vertreten in Genf war 1953 die französische Autoindustrie, die unter einer Überalterung ihrer Modellpalette litt. So wurden denn unter anderem der Renault Frégate, der Vedette oder der Delahaye 235 gezeigt, die allesamt eher in die Vergangenheit, denn in die Zukunft wiesen. Zu sehen waren in Genf aber auch die Modelle 2 CV von Citroën und 4 CV von Renault, sowie die Simca Aronde und Sport, neben einigen anderen.

    Technisch wenig innovativ

    Der Jahrgang 1953 zeugte nicht von grossen Vorwärtsschritten. Tatsächlich sank der Anteil selbsttragender Karosserien im Vergleich zum Jahr zuvor. Mit 88% war die Standardbauweise (Motor vorne, angetriebene Achse hinten) weiterhin dominierend. Immerhin stieg der Anteil der Viergangschaltungen von 65 auf 69% und 63% der ausgestellten Fahrzeuge verfügten bereits über ein voll-synchronisiertes Getriebe. Sechszylinder-Wagen stellten mit 40% den höchsten Anteil, knapp gefolgt von Vierzylindern (38%) und mit deutlich geringerem Anteil die Achtzylinder-Fahrzeuge (11%). Gerade einmal 2% der Autos durften auf die Laufruhe von 12 Zylindern zählen. OHV-Motorkonstruktionen waren mit 65% bedeutend stärker vertreten als noch ein Jahr zuvor, als der Anteil 48% betrug.

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    Allgemeine Zufriedenheit

    Um 19 Uhr ertönte am Schlusstag (15. März 1953) das traditionelle atonale Schlusshupen. Der Salon konnte als voller Erfolg gefeiert werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten sich schon 75% aller teilnehmenden Firmen bereits wieder für das Folgejahr angemeldet. Deutlicher liess sich die Zukunftsorientierung des Salons nicht demonstrieren.

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