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Bild (1/1): Fiat 1100 B Cabriolet (1949) - das Werkscabriolet (© Bruno von Rotz, 2014)
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  • Fiat 1100 B Cabriolet - für Diebe, Fahrlehrer und andere Menschen

    Erstellt am 22. April 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (25)
    Balz Schreier 
    (15)
    Fiat Group 
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    Statt die Seite wechseln, einfach das Lenkrad herausziehen und auf der anderen Seite wieder hineinstecken? Praktisch, aber nicht alltäglich. Im Film “L’audace colpo dei Soliti Ignoti” wird dies aber genauso vorgeführt und zwar in einem Fiat 1100 B Cabriolet. Dieses eignet sich wegen der in der Mitte liegenden Instrumente besonders gut für die beidseitige Nutzung.

    Allerdings dürften nur wenige Fahrlehrer die Mittel gehabt haben, sich ein derartiges Werkscabriolet zu beschaffen, denn es war deutlich teurer als die Limousine.

    Kein Wunder blieben diese Autos selten, während die Basis-Limousine zu den Erfolgsmodellen des Fiat-Konzerns gehörte.

    Fiat 1100 B Cabriolet (1949) - die Türen sind vorne angeschlagen
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Am Anfang stand der 508 C Balilla

    Fiat 1100 Balilla (1938) - 32 PS aus 1'089 cm3, 9 Liter auf 100 km, 19'500 Lire teuer
    © Archiv Automobil Revue

    Als Nachfolger der Fiat 508 Balilla wurde 1937 der 508 C Balilla 1100 vorgestellt, der mit grösserem Motor (1089 cm3) und einer modernen strömungsgünstigen Form zu gefallen wusste. Dante Giacosa hatte ganze Arbeit geleistet. In nur zwei Jahren wurden über 57’000 Fahrzeuge in den unterschiedlichsten Ausführungen gebaut, womit der 508 C zu einem der meistgebauten Fiat-Modelle wurde.

    Der amerikanisierte 1100 A

    Fiat 1100 E (1949) - endlich mit synchronisiertem Getriebe
    © Copyright / Fotograf: Fiat Group

    1939 wurde der 508 C Balilla 1100 durch das Modell 1100 ersetzt, rückwirkend “A” genannt. Technisch war wenig verändert worden, es blieb die Rahmenbauweise und auch der Reihenvierzylinder mit hängenden Ventilen, nur die vorher rundliche Bugform wich einem strengeren amerikanisch angehauchten Kühlergrill. Trotz der Kriegsjahre wurde der Wagen fast ohne Unterbruch bis 1948 gebaut, immerhin 52’000 Exemplare verliessen die Fabrik, viele davon in Militärausführung.

    Fiat 1100 (A) Cabriolet (1948) - die Gestaltung von Design-Details änderte sich immer wieder
    © Archiv Automobil Revue

    Den 1100 A gab es auch als Werkscabriolet, hohe Preise verhinderten allerdings eine grosse Verbreitung. Zudem waren auch Lang- und Sportversionen (1100 S) sowie nutzfahrzeugähnliche Varianten erhältlich.

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    Mehr Leistung mit dem 1100 B

    Beim Übergang zum Fiat 1100 B im Jahr 1949 stieg die Motorleistung von 32 auf 35 PS. Dies wurde unter anderem durch Verwendung von Vanderwell-Lagerschalen aus Stahl und Weissmetalleinlagen für Haupt- und Pleuellager möglich. Verbessert wurde auch der Schmierkreislauf und die Versorgung der empfindlichen Teile durch Öl. Die Verdichtung wurde von 6,0:1 auf 6,1:1 angehoben. Bronzeventilsitze und eine neue Formgebung der Ventilteller und -sitze waren weitere Änderungen, die vor allem auch der Haltbarkeit des Kurzhubers dienten.

    Fiat 1100 B (1949) - Blick auf die durch Teleskopstossdämpfer modifizierte Hinterachskonstruktion
    © Archiv Automobil Revue

    Die vorderen Einzelradaufhängungen, die weiterhin mit Doppellenkern und einer in einem vertikalen Gehäuse geführten Schraubenfeder funktionierten, wurden optimiert. Einen Teleskopstossdämpfer erhielt neu auch die weiterhin starre Hinterachse.

    Fiat 1100 Cabriolet (1949) - auf dem Genfer Autosalon von 1949
    © Archiv Automobil Revue

    Auch die Baureihe 1100 B wurde wieder in vielen Varianten geliefert, eine der begehrenswertesten war das Werkscabriolet. Die Automobil Revue schrieb dazu bei der Vorstellung im Juni 1949: “Das Fabrikcabriolet Fiat 1100 B ist ein höchst eleganter Kleinwagen in Luxusausstattung, der sich stark dem Standard einer Spezialkarosserie nähert. Die Frontverschalung entspricht der heutigen führenden Stellung des italienischen Karosseriebaus.”

    Der Preis war allerdings nicht von schlechten Eltern. In der Schweiz waren 13‘500 Franken für das vierplätzige Werkscabriolet hinzublättern, während die Limousine nur 7’900 Franken kostete. Nur schon deshalb dürfte kaum jemand zum 1100 B Cabriolet gegriffen haben, wenn er auf der Suche nach einem geigneten Fahrschulwagen war.

    Schlussspurt als 1100 E

    Bereits nach rund einem Jahr wurde der 1100 B durch den 1100 E abgelöst, der mit Lenkradschaltung und einem (mit Ausnahme des ersten Gangs) vollsynchronisierten Vierganggetriebe aufwartete. Als weitere Neuerung verfügte die Limousine nun über einen richtigen Kofferraumzugang.

    1953 wurde die Vorkriegskonstruktion dann durch den pontonförmigen Fiat Nuova 1100 mit selbsttragender Karosserie abgelöst.

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    Ausnahmeerscheinung Werkscabriolet

    Es sieht wirklich hübsch aus, das mit “Fiat Torino Lingrotto” und “Carrozzerie Speciali” beschriftete Werkscabriolet. Und fast so, wie er heute dasteht, soll der hellblau-métallic gespitzte, offene Fiat im Jahr 1949 auf dem Genfer Automobil Salon gestanden und dort sicher für viele bewundernde Blicke gesorgt haben.

    Fiat 1100 B Cabriolet (1949) - liebevoll gestaltete Rundungen am Werkscabriolet
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der individuell gestaltete Bug, die hübschen Luftauslässe auf den Flanken, die pausbackigen Kotflügel, sie machen Laune aufs Losfahren.
    Der Wagen ist höher als breit, aber der Einstieg klappt auf Anhieb, nicht zuletzt dank der grosszügigen Türen.

    Fiat 1100 B Cabriolet (1949) - zentrales Instrumenten-Panel
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Man setzt sich hinter ein elegant wirkendes Zweispeichenlenkrad, die Instrumente sind zur Wagenmitte untergebracht. Die Sitzposition ist aufrecht, der Abstand zum Lenkrad kurz.

    Die Zündung wird durch Schlüsseldruck eingeschaltet, der Motor durch einen Zughebel in der Mitte des Armaturenbretts, das beim Fiat 1100 aus Metall und nicht aus Holz besteht, gestartet.

    Mit Zwischengas

    Los geht die Fahrt. Das Getriebe schätzt eine gesunde und angepasste Portion Zwischengas beim Herunterschalten, Zwischenkuppeln beim Hochschalten. Dass 35 Pferdestärken  kein Garant für sportliche Fahrleistungen sein können, wird angesichts des Leergewichts von rund 900 kg schnell klar. Aber es lässt sich gut fahren, nur am Berg geht dem rund vier Meter langen Cabriolet der Schnauf aus.

    Die Sicht nach vorne und zur Seite ist trotz der hohen Flanken gut, nur nach hinten sieht man bei geöffnetem Dach kaum etwas und die Rückspiegel helfen nur bedingt weiter.

    Fiat 1100 B Cabriolet (1949) - Offen-Fahrfreuden für vier Personen
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Solange man aber nicht rückwärts einparken will, ist dies kein riesiges Problem und sowieso eignet sich der seltene Fiat vor allem zum Oldtimer-Wandern. Dabei begnügt er sich mit überschaubaren Benzinmengen und verströmt mit seinem sportlich klingenden Auspuffsound gute Laune.

    Jedenfalls tut einem das Filmauto aus “L’audace colpo dei Soliti Ignoti” (deutscher Titel des 1960 uraufgeführten Films: “Diebe sind auch Menschen” - es spielten u.a. Vittorio Gassmann und eine blutjunge Claudia Cardinale mit) leid, wie es vom Fahrschüler malträtiert wird. Solche Torturen würde man einem der wenigen überlebenden Werkscabriolets heute sicher nicht mehr zumuten wollen.

    Wir danken der Oldtimer Galerie in Toffen , die uns Gelegenheit zum Kennenlernen des attraktiven Werks-Cabriolets bot.

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    Ru******:
    29.04.2014 (16:27)
    Vielen Dank für den Bericht des wunderschönen Fiat 1100 Cabriolet! Ein solches Modell kenne ich in natura, aber eben nur eines.... Beim Getriebe heißt es korrekterweise synchronisiert außer dem ersten Gang, "vollsynchronisiert" ist ja eben der Begriff für eben ein solches Getriebe..... das nur am Rande, die Freude überwiegt natürlich!
    Viele Grüße aus Deutschland
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