Chenard & Walcker 1898-1940 - vielfältig und sportlich erfolgreich
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine solche verlorene Marke ist auch Chenard & Walcker, welche Mitte der Zwanzigerjahre in Frankreich die viertgrösste Automarke war. Begonnen bei der Konstruktion von Fahrrädern, stellten Ernset Chenard und Henri Walcker alsbald auch Sportwagen und Tourenwagen her. 1936 kam es dann zu einer Übernahme durch den Karosseriehersteller Chausson.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Mitte der Zwanzigerjahre war Chenard & Walcker hinter Citroën/Peugeot/Renault Frankreichs viertgrösste Automarke. Deren Modellvielfalt reichte vom Taxi bis zum reinrassigen Rennboliden. Begonnen hatten die beiden Ingenieure Ernest Chenard und Henri Walcker mit der Konstruktion von Fahrrädern, denen sie 1898 motorisierte Drei- und Vierradwägelchen zur Seite stellten. Das ab 1900 gebaute Modell besass bereits einen eigenen 1160-cm3- Zweizylindermotor und als Besonderheit beidseitige Kardanwellen zu den Hinterrädern. 1908 zog die SA des Anciens Etablissements Chenard & Walcker von Asnières-sur-Seine nach Gennevilliers. Zu den 2- bis 3-L-Vierzylinder kam 1913 ein 4,5-L-Sechszylindermotor hinzu.



















































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