Bitter 1973-2010 – Fanautos vom Fan
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Auch Bitter kann zu diesen verschwundenen Marken dazu gezählt werden. Deren Gründer, der Rad- und Autorennfahrer Erich Bitter, baute und vertrieb zuerst Tuningteile, später kam sein eigenes Luxuscoupé heraus. Zudem tunte er Opel-Modelle und schuf diverse Prototypen für andere Marken.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wie manche Pioniere in den Urzeiten des Autos hat der gelernte Kaufmann Erich Bitter seine Karriere als Radrennfahrer begonnen. Dann stieg er zum Autorennfahrer auf, baute und vertrieb Tuningteile und wurde 1969 Deutschlands Importeur der italienischen Intermeccanica-Sportwagen. Weil ihn diese nicht überzeugten, schuf er - unterstützt von Opel-Boss Bob Lutz - ein eigenes Luxussportcoupé. Auf der Frankfurter IAA 1973 wurde das formal überzeugende Fastbackcoupé Bitter Diplomat CD vorgestellt. Der selbsttragende Aufbau entstand beim Karosseriewerk Baur in Stuttgart auf der auf 268 cm Radstand verkürzten Plattform des Opel Diplomat V8 mit GM-5,4-L-Motor, Automatikgetriebe und De-Dion-Hinterachse. Der bis 1979 gebaute 2+2-sitzige Bitter CD glänzte durch Qualität und fand 395 Liebhaber. Daneben tunte die Bitter GmbH & Co. KG in Schwelm diverse Opel-Modelle.












































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