Bianchi 1905-1939 - Nebst Velos
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Eine dieser verlorenen Marken ist auch Bianchi, gegründet von Edoardo Bianchi, welcher vor der Automobil-Produktion die damalige Fahrradtechnik verbessert hatte. Verschiedene Modelle wurden lanciert, darunter auch der Tipo 20 oder der darauffolgende Tipo S8 Berlina Sport Speciale. 1955 ging die Bianchi-Autoherstellung dann in die von Fiat und Pirelli neu gegründete Autobianchi SpA über.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
21-jährig gründete Edoardo Bianchi 1885 in Mailand ein kleines Fahrradwerk. Als innovatives Talent verbesserte er die damalige Fahrradtechnik, schuf ab 1897 auch motorisierte Zwei- bis Vierradvehikel und ab 1905 «richtige» Automobile. Diese Vierzylindermodelle wurden nebst den Fahr- und Motorrädern gebaut und zusehends grösser, ja, sie erreichten bis 8,5 Liter Hubraum. Doch noch vor dem Ersten Weltkrieg erfolgte mit dem Modell S1 (1,4-L-Motor) eine Neuausrichtung auf modernere und leichtere Modelle und damit grössere Stückzahlen. Der 1925 lancierte Tipo 20 mit 2,3-L-Motor fand mit sportlichem Karosserieaufbau auch auf Exportmärkten wie der Schweiz und England seine Liebhaber. 1928 aber sah man bei der Società Anonima Edoardo Bianchi wieder gross und brachte ein Achtzylindermodell auf den Markt.




































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