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... der von einem 2-Takt- V8-Diesel mit Ladeluftkühlung und Turboladung angetrieben wurde. Der Zylinderkopf hatte pro Zylinder ein zentral angeordnetes Einlassventil und vier Auslassventile, welche über eine oben liegende Nockenwelle gesteuert wurden. «Dank der V-Bauart mit 50° und des 2- Takt-Prinzips erzielten wir eine Leistung von 50 PS/l Hubvolumen und eine maximale Leistung von 500 PS bei einem Motorvolumen von rund 1 m3», erklärt Wolfgang Mann. «Ein möglichst kleiner Motor mit grösster spezifischer Leistung war vor allem im Panzerbau marktentscheidend.» Gegenüber einem 4-Takt-Diesel war die Leistung des 2-Takt-Diesels um Faktor 1,8 höher. Letzte zivile Nutzfahrzeuge 1975 baute Mowag einen Frontlenker- Schwerlastwgen 8x4 mit einem Gesamtgewicht von 32 Tonnen für den Fernverkehr als Prototyp. Angetrieben wurde der Lastwagen von einem Motor des Typs Mowag M8TK mit 500 PS bei 2300 1/min und einem Allison-5-Stufen-Automaten. Parallel zum 8x4-Lastwagen entstand auch ein technisch baugleicher Sattelzug mit einer 6x4-Zugmaschine und einer Nutzlast von 40 Tonnen für den Panzertransport. «Mit dem Anhängerverbot auf der San-Bernardino-Route und dem noch nicht eröffneten Gotthard-Tunnel sahen die Verantwortlichen bei Mowag für das 12 m lange 8x4-Fahrzeug mit seiner 10 m langen Brücke ein Marktpotenzial im Tessin- Verkehr», so der heutige Besitzer des ...
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