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... bei uns wurden die Autos dann montiert.« Seghedoni bekam die Leitung des Teilelagers übertragen, das zugleich noch Motorradteile umfasste, nachdem De Tomaso die Firma Benelli gekauft hatte – gefolgt von fast allen anderen italienischen Motorradmarken. Es war eine anspruchsvolle Aufgabe, denn er musste sicherstellen, dass die Produktion immer genug Teile für sechs bis sieben Autos pro Tag zur Verfügung hatte. Zu Produktionshochzeiten waren es sogar bis zu 16 Autos. »Mein größtes Problem waren die Bestellungen, denn de Tomaso hatte einen schlechten Ruf, was die Bezahlung von Rechnungen anging. Am Ende ist er seinen Verpflichtungen immer nachgekommen, aber er zahlte immer extrem spät, was die Zulieferer in den Wahnsinn trieb. Meine Reserve war daher immer sehr klein, meist nicht mehr als ein Motor und ein Getriebe und von den englischen Lieferanten wie Girling und Lucas etwas mehr, weil die den Zahlungsverzug eher tolerierten.« Seghedonis Rolle bei De Tomaso erfuhr 1993 eine unerwartete Veränderung. Nach Alejandro de Tomasos Schlaganfall kümmerte er sich täglich um seinen Boss, fuhr ihn zu Treffen und Therapiemaßnahmen. »Unser Verhältnis wurde wieder zu dem, was es in den ersten Jahren gewesen war, als ich neu war, aber schon wusste, welchen Kampf ich für jede Teilebestellung ausstehen musste. De Tomaso ging eines Tages mit dem Einkaufsleiter ...
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