Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... an den Pinin Farina-Hauptsitz im Turiner Stadtteil Cambiano. Bis zum Mai hatte Ferrari das »certi cato d’origine« erstellt – ein Dokument, das den Verkauf des Autos gestattete. So ging der intern als Berlinetta Spider due posti bekannte Ur-Prototyp der Spider-Ahnenreihe für 5.455.000 Lire an einen Reeder aus Genua. Zulassung am 14. Mai, unter dem Kennzeichen GE 98180. Doch schon am 17. Januar 1958 retournierte der Kreuzfahrt-Magnat den Wagen für 4.900.000 Lire an Ferrari. Als Louise Collins das Auto zwei Wochen später erstmals erblickte, war es mit dem Modell aus Genf schon nicht mehr identisch. Wie zum Beispiel die Farbe – um die sich hartnä- ckige Spekulationen rankten. »Es gab immer wieder Leute, die behaupteten, der Wagen sei dunkelgrün lackiert gewesen«, sagt Louise. »Aber ich erinnere mich genau – unser 250 war definitiv blau.« Die Konfusion entstand wohl dadurch, dass der Farbton je nach Lichteinfall und -intensität changierte. Im Studio wirkte die Außenhaut grün, draußen im Schatten fast schwarz. Doch im direkten Sonnenlicht strahlte der Ferrari unzweifelhaft in Blau. Neben seiner neuen Farbe erhielt das Genf-Showauto als weitere Neuheit zwei zusätzliche Positionsleuchten in den vorderen Kotflügeln. Die Verarbeitung des fertig entwickelten Verdecks machte einen hervorragenden Eindruck. Das Soft-Top ruhte direkt auf ...
Kommentare