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... Borrani Speichenrädern des Ferrari war für die im Jaguar Mk II und XK150 bereits ab Werk verbauten Teile zu wenig Platz. Also griff »HH« zusätzlich ins Regal mit den Alurennfelgen des D-Type. Das passte: Der erste Ferrari mit Scheibenbremsen war geboren. Im folgenden September debütierte in Monza der erste Ferrari Formel 1 mit der neuen Technik, mit Hawthorn am Steuer. Ohne jedoch – was gern erzählt wird – Original-Teile vom Collins-250 GT benutzt zu haben. Collins selbst konnte die Früchte dieser Ernte nicht mehr ernten: Er verunglückte vier Wochen vor dem Monza-GP beim GP von Deutschland auf dem Nürburgring tödlich. Vielleicht aufgrund nachlassender Trommelbremsen, vielleicht, weil er einfach einen Tick zu schnell war und die Bergauf-Rechtskurve im »Pflanzgarten« zu weit außen ansteuerte. »Danach fühlte ich mich total niedergeschlagen«, sagt Louise, deren 18-monatige Ehe mit der »Liebe meines Lebens« ein brutales Ende fand. »Ich ließ den Wagen ein paar Monate bei Ferrari, ehe ich ihn in die USA importierte. Dann verkaufte ich ihn – meine neuen Lebensumstände erlaubten es nicht mehr, einen Ferrari zu unterhalten.« Der neue Besitzer war Otto Zipper, ein Rennfahrer mit Ferrari Showroom in Kalifornien. Zipper mag ein guter Geschäftsmann gewesen sein, aber kein gewissenhafter Konservator. Er ergänzte den Scheibenrahmen um einen Chromstreifen, ...
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